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beta

beta from Lukas Franciszkiewicz on Vimeo.


Das Projekt "beta" beschreibt die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis in dem wir zu Technologien stehen und in Zukunft stehen möchten. Entstanden ist ein Film über einen fiktionalen Prototypen, der die mediale Beeinflussung thematisiert.

Bestimmt das Medium unsere Bedürfnisse?

Die zunehmende digitale und soziale Vernetzung eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten und Potenziale von Technologie, sondern verleitet auch zu einer maschinellen Abhängigkeit. Effizienz wird zum auferlegten Leitmotiv einer Gesellschaft, in der wir dem Diktat der Technik bewusstlos folgen. Dabei sind wir längst an einem Punkt angelangt, an dem unsere technologischen Möglichkeiten unser Verständnis über die Relevanz dieser Entwicklungen überholt haben. Technische Innovationen werden zur Motivation für gestalterische Experimente. Das bis zur Sucht kultivierte Bedürfnis Information zu konsumieren zwingt uns unser Denken, dem der Maschinen anzupassen.

Erläuterung

Der Punkt ist erreicht, an dem der Computer unser Handeln bestimmt. Wir sind Abhängig von der starren Perspektive der Maschinen, die unser Leben diktiert. In dem Streben die technische Reflexion durch physikalische Intuition zu ersetzten, formen wir die Schnittstelle nach unseren Wertvorstellungen. Nicht mehr in der Lage Fragen zu stellen, ist der Computer nun an die Stelle unserer Autonomie getreten. Die Komplexität der Interaktionsmöglichkeiten mit dem Computer findet Ausdruck in drei Bedürfnissen: Das Finden und Konsumieren von Informationen, die Nutzung zur Kommunikation und Vermittlung sowie das automatisieren von Abläufen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Menge der Informationen, die wir ins Netz speisen, dem Computer zunehmend mehr Entscheidungsgewalt überträgt, geben wir die Kontrolle an die Technik ab. Output, Input und Process sind die Funktionen des Objektes und nehmen Bezug auf die formalen Charakteristiken der Bausteine. Die Reduktion auf konkrete und durchschaubare Strukturen konstituiert die Möglichkeit des Ausbruchs aus dieser Beziehung. Menschlich motivierte Irritationen eröffnen die Forderung eines Perspektivwechsels und machen Einschränkungen bewusst. Die physische Veränderung des Bildschirms ist zum einen ein Ausbruch und bringt neue Freiheiten mit sich, ist aber folglich nur ein Ersatz des einen Paradigmas gegen das Andere.
Lukas Franciszkiewicz
Wintersemester 2010/2011
Projekt: Open Source
Awards: Finalist des Blooom Award 2011
Betreuung: Prof. Frank Jacob
Betreuung: Jens-Alexander Ewald

beta auf Vimeo

Blooom Award

ShareYourEnergy

ShareYourEnergy from Christoph Eichhorn on Vimeo.


ShareYourEnergy ist das Ergebnis des Interface-Semesters. Inhaltlicher Schwerpunkt ist das Teilen wertvoller Plus-Energien und die daraus resultierenden Interaktionen zwischen Privatpersonen, öffentlichen Einrichtungen oder Unternehmen.
Mit Hilfe des Interfaces des entstandenen technischen Produktes lässt sich der Zugang zur eigenen Plus-Energie auf einen Steckdosenadapter übertragen.
Dieser Adapter dient als Geschenk und gleichzeitiger Schlüssel für den Beschenkten, der nun in der Lage ist den erhaltenen Zugang nach seinen eigenen Wünschen zu nutzen.
Lebendig werden die Adapter auf beiden Seiten, wenn das Geschenk aktiviert- also der Strom genutzt wird. Das Teilen von Ressourcen mittels dieses Gesamtkonzeptes motiviert zu einer nachhaltigen Lebensweise und verstärkt emotionale Bindungen.
Christoph Christian Eichhorn
Wintersemester 2010/2011
Projekt: Open Source
Betreuung: Prof. Frank Jacob

ShareYourEnergy on Vimeo


wud09w.jpg

World Usability Day 2009 - World

Am zweiten Donnerstag des Novembers findet weltweit der World Usability Day statt. Dann treffen sich Vertreter der Usability und Interface Design Szene um sich auzutauschen und auf die Wichtigkeit hinzuweisen, benutzerfreundliche Produkte zu entwickeln. Am 12.11.2009 präsentierte sich das Interface Design der Muthesius Kunsthochschule zum WUD in Hamburg mit einer interaktiven Installation, die die Relationen der weltweiten Aktionen zueinander visualisierte.

Diese Installation basiert auf dem Konzept des Relation Browser (Flash, XML) von Moritz Stefaner (FH Potsdam).
Projekt anlässlich des World Usability Day 2009 in Hamburg. Entstanden im Wintersemester 2009 in Kooperation des 5. Sem BA und des MA Schwerpunktes Interface Design.

Betreuung: Prof. Frank Jacob

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vizard-start.jpg

VIZARD - vjing hard- und software

Jannes Peters (6. Semester)
Sandra Brügmann (5. Semester)
Daniela Hery (5. Semester)

VIZARD ist eine Kombination aus Hard- und Software, die der Auswahl, Mischung und Bearbeitung von Bildmaterial dient.
Die Hardware, bestehend aus einem Board und einem Controller, ist so gewählt, dass mit der Software schnellstmöglich interagiert werden kann.
Der Controller bietet für den Visual Jockey die Möglichkeit, sich frei im Raum bewegen zu können, worauf er bislang verzichten musste.

Die Arbeit entstand während des Wintersemesters 2006/07 im Projekt "VJing Hard- und Software" bei Prof. Frank Jacob und Christian Engler.

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