Die Computerisierung unserer Produktumwelt stellt alle Designer, die an
einer Produktentwicklung beteiligt sind, vor eine neue
Herausforderung: Dies ist die Gestaltung der intuitiven Nutzbarkeit von
Soft- und Hardware als funktional-ästhetische Einheit bis hin zum
Design reiner Softwareapplikationen, denn viele Produkte sind bereits "entmaterialisiert", bestehen also im wesentlichen aus audiovisueller
Information.
Interface-Design versteht sich als partnerschaftliche Disziplin für
bauliches und technisches Design im Studiengang Industrie-Design und
befasst sich mit dem Entwurf der Bedienstruktur von interaktiven (Software-)Systemen und technischen
Serienprodukten aus dem Konsum- und Investitionsgüterbereich.
Durch die interdisziplinäre Struktur des Zentrums für Medien ergeben
sich darüber hinaus wichtige Synergieeffekte mit dem Lehrgebiet
Digitale und Interaktive Medien des Fachbereichs Kommunikationsdesign, die aktiv genutzt werden sollen.