DESIGN / INDUSTRIEDESIGN / LEHRVERANSTALTUNGEN (MASTER)
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Lehrveranstaltungen Industriedesign (Master)

Lehrveranstaltungen für das Lehrgebiet Industriedesign (Master), Sommersemester 2010:

Projekt 1 (Modul 1, 1. Sem.)

PROF. DETLEF RHEIN
PROPHYLAXE : BEDINGUNGEN GESUNDEN LEBENS
Die Grundlagenarbeit im 1. Semester zielt auf eine Annäherung an das Themenfeld Gesundheit, im Rahmen derer grundlegende
Methoden für die entwerferische Behandlung vielschichtiger
Problemstellungen menschlichen Lebens erschlossen werden sollen.
Für den Einstieg in die Projektarbeit wird die Auseinandersetzung
mit den Bedingungen gesunden Lebens gesucht. Die maßgeblichen Fragen dabei sind :
Was sind die Voraussetzungen, Einschränkungen und Gefährdungen gesunden Lebens, wie kann es unterstützt und motiviert werden, welche Ebenen der Prophylaxe und welche Möglichkeiten der Bewertung und Beantwortung gibt es vor diesem Hintergrund u. a. für die Problemkomplexe Volkskrankheiten, Volksleiden, Autonomie und Sicherheit ? Das »kontextuelle Denken ausgehend vom Menschen« soll hierfür als zentraler Standpunkt dienen, unter Einbeziehung der
grundlegenden Arbeitsmethoden des human-centered designs.
Die einleitenden Betrachtungen und Arbeitsweisen zielen auf die
Erfassung und das Verständnis beispielhafter Personengruppen, vom Kleinkind bis zum Hochbetagten. Zur Anwendung kommen Interviews und Fragelisten, »24 hour aproach« (Tagesablaufanalyse), fieldobservation, Personen-Profi lbildung, Analyse von Lebensstilen, Werteorientierungen und sozialen Kontexten, kognitive und körperliche Befähigungsanalyse, Simulationen, Testaufstellungen und Untersuchungen
zu übergeordneten gesellschaftlichen, organisatorischen und
regulativen Entwicklungen. Die Analysen und daraus gewonnenen
Erkenntnisse sollen als Grundlage dienen für den Entwurf neuartiger Konstellationen, Relationen und Systeme, in denen nicht nur Produkte und Prozesse, sondern auch und gerade Vorschläge zu neuen sozialen Praktiken oder Dienstleistungen integriert sind, welche die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten für ein gesundes Lebens sinnvoll zu unterstützen vermögen. Bemerkungen : Parallel zu Projekt 2.
Projekt 1 (Modul 1, 1. Sem.)
Do 10 : 00 – 15 : 00 Uhr
Lorentzendamm, Raum 106

PROF. FRANK JACOB
GRUNDLAGEN DES INTERAKTIONSDESIGN (EXPERIMENTE UND REFLEXION)
Die Omnipräsenz von computerisierten, technischen Produkten,
Softwareapplikationen und Medien beeinflusst viele Bereiche desmenschlichen Lebens. Hier setzen wir an. Als »Total User Experience Design« umfasst das Interface Design viel mehr als nur die Gestaltung von grafi schen Benutzungsoberfl ächen sog. GUI (oder Graphical User Interface), nämlich das Design des gesamten Bedienprozesses als positives Nutzungserlebnis. In einem sog. »User Centered Design Prozess« werden nutzerorientiert konkrete Designentwürfe interaktiver
Prozesse und Systeme entwickelt. Diese Systeme können
entweder reine Softwareapplikationen, oder Produkte aus Hard- und Software sein. Der Designprozess findet in steter Reflexion dessen statt, wie die Menschen der jeweilig zu betrachtenden Zielgruppe wahrnehmen, denken und handeln.
Das 1. Semester des M. A. Industriedesign mit dem Schwerpunkt
Interface Design steht ganz unter dem Motto »Orientierung« und
bildet sozusagen eine Grundlehre des Interaktionsdesigns. Zum Einen soll den Studierenden persönlich Gelegenheit gegeben werden, sich umfassend und breit im neu gewählten Schwerpunkt zu orientieren.
Zum Anderen ist die Orientierungsphase im Team der Studierenden untereinander von großer Bedeutung. Denn bewusst ist der Master Studienschwerpunkt Interface Design offen für Studierende unterschiedlicher Disziplinen, wie Industriedesign, Kommunikationsdesign, Informatik und Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Usability Engineering. Die Studierenden sollen sich und Ihre Potenziale sowie Ihre Defizite im Vergleich mit ihren Kommilitonen kennen lernen, um gegenseitig Synergien ausschöpfen zu lernen. Dies wird bewusst befördert durch ein intensives Kurzprojekt- oder Experimentalstudium, bevor in den folgenden Semestern eine Vertiefung und Spezialisierung im mehrmonatigen Projektstudium herausgebildet wird.
Die Experimente des ersten Semester umfassen auch Übungen zu den wesentlichen, begleitenden Lehrinhalten »Physical Computing«, »Interface Prototyping« und »Bildschirmlayout« (vgl. B. A. Modul 12, Methoden 3 zur näheren Beschreibung).
Parallel zur Projektarbeit wird von Prof. Frank Jacob wöchentlich ein HCI-Seminar (Human Computer Interaction) angeboten, in dem verschiedene Aspekte des Interface Designs theoretisch vermittelt und vertieft werden (vgl. Interface Design M. A. Modul 3, projektergänzende Methoden). Der Besuch dieses Seminars ist für Studierende des Interface Design M. A. verpflichtend, für die Studierenden im 5. Sem. B. A. Industriedesign ebenfalls empfohlen und offen für alle interessierten Studierenden.
Termine nach Vereinbarung !
Mi 10 : 00 – 15 : 00 Uhr
Lorentzendamm ID, Interfaceraum

Wahlpflicht 1 (Modul 2, 1. Sem.)

FORUM, INTERDISZIPLINÄRE WOCHE, EXKURSION, VORTRAGSREIHE
Veranstaltungen siehe »Zentrum für Theorie«.

DR. NICOLE BUSCH
PROF. DR. NORBERT SCHMITZ
N. N.
ÄSTHETIK UND SOZIOLOGIE 1, USER RESEARCH,
WISSENSCHAFTSTHEORIE U. A.
Das Mastercurriculum im Industriedesign zeichnet sich durch ein
hohes Maß an Wahlpfl ichtverantsaltungen aus, in denen die Studierenden die Möglichkeit haben, sich Ihre Studieninhalte individuell zu wählen. Im Modul 2, »Wahlpfl icht 1« sind dies zum Beispiel : Ästhetik und Soziologie 1, User Reaserch und Human Factors, Wissenschaftstheorie, Typo + Layout, Sound Studies – Sound Design u. a. Diese Angebote werden entweder durch die Zentren für Theorie und Medien angeboten, oder durch spezielle Lehraufträge realisiert.
Bemerkungen : Form, Ort und Zeiten der Veranstaltungen variieren und werden im Fachbereich ausgehängt.

Methoden (Modul 3, 1. Sem.)

Im B. A. Modul 12, Methoden 3 werden Lehraufträge zusammengefasst, die jeder für sich eine spezielle Vertiefung des prozessorientierten Designs (Interface Design) bedeuten. Zusätzlich fällt in dieses Modul auch der Lehrauftrag für Designmanagement. Alle vier Lehrauftragsangebote
werden im Folgenden kurz vorgestellt :

CHRISTIAN ENGLER, VORLESUNG, SEMINAR, ÜBUNG,
PROJEKT, EINZELKORREKTUREN
PHYSICAL COMPUTING
Das Physical Computing eröffnet den Studierenden den Zugang
zur Steuerung von Computern über verschiedenste Hardware-Input- Devices. Von der Sensorik bis zum Video-Tracking. Zunächst vermittelt das Physical Computing Grundkenntnisse der Elektronik und der Elektrotechnik und baut dabei mögliche Berührungsängste der Studierenden ab.
Im praktischen Experiment werden dann eigene Steuersysteme  für Computeranwendungen realisiert.
Blockseminare nach Vereinbarung
Lorentzendamm ID


DIPL.-ING. FLORIAN SCHAUDERNA,  VORLESUNG, SEMINAR, ÜBUNG, PROJEKT, EINZELKORREKTUREN
INTERFACE PROTOTYPING
Das Interface Prototyping umfasst die praktische Ausbildung im
Programmieren von interaktiven Systemen auf Basis von Funktionsprototypen anhand derer die Studierenden ihre Interaktionsdesignkonzepte realisieren und evaluieren können. Wir konzentrieren uns hierbei auf die Technologien Flash und Actionscript, da diese derzeit das größtmögliche und flexibelste Potenzial für die weitere berufliche Karriere der jungen InterfacedesignerInnen darstellt.
Blockseminare nach Vereinbarung
Lorentzendamm ID


DIPL.-DES. JAN CHRISTIAN DELFS, VORLESUNG, SEMINAR, ÜBUNG, PROJEKT, EINZELKORREKTUREN
BILDSCHIRMLAYOUT
Das Lehrangebot Bildschirmlayout vertieft den Kurs Photoshop-
Rendering mit der Zielsetzung besondere Fähigkeiten der Gestaltung von GUI Elementen (Graphical User Interfaces) wie zum Beispiel der Icon- und der Control-Gestaltung zu trainieren.
Blockseminare nach Vereinbarung
Lorentzendamm ID


DIPL.-DES. MARC MIELAU, VORLESUNG, SEMINAR, ÜBUNG,
PROJEKT, EINZELKORREKTUREN
DESIGNMANAGEMENT
Das Designmanagement bietet einer Organisation einen Ansatz,
design-relevante Entscheidungen markt- und kundengerecht zu treffen, sowie design-relevante (Unternehmens-)Prozesse zu optimieren. Vermittelt werden den Studierenden die Ebenen unternehmerischen Handelns in der Schnittmenge von Management und Design. Das ist wichtig, denn Designmanagement fungiert als Bindeglied zwischen den Plattformen Technologie, Design, Management und Marketing an
internen und externen Schnittstellen eines Unternehmens.
Bemerkungen : Termine nach Vereinbarung
Blockseminare nach Vereinbarung
Lorentzendamm ID

Theorie (Modul 4, 1. Sem.)

Veranstaltungen siehe »Zentrum für Theorie«. Weitere Veranstaltungen werden bekannt gegeben.

Theorie (Modul 4, 2. Sem.)

PROF. DR. MED. HABIL. FLORIAN KRUG, SEMINAR, EINZELKORREKTUREN, EXKURSION
MEDIZIN
Im Schwerpunk Medical Design gehört der Freitag der Medizin. Ziel der Seminare und Exkursionen ist es nicht, aus Designern Mediziner zu machen, sondern ihnen ein solides Grundverständnis von der Gesundheitswirtschaft und der Medizintechnik zu vermitteln. Es handelt sich dabei um eine Gradwanderung, bei der die Studierenden einerseits in die Lage versetzt werden sollen, mit den übrigen Akteuren des Medizinbetriebs professionell zu kommunizieren, andererseits aber auch kritische Distanz und geistige Unabhängigkeit bewahren, um etablierte Abläufe in Frage zu stellen. Grundsätzlich liegen die inhaltlichen Schwerpunkte der Seminare in den ersten drei Semestern auf den Themen Gesundheit, Pfl ege und Krankheit. Darüber hinaus werden aber auch medizintechnische und demographische Aspekte sowie medico-legale Anforderungen berücksichtigt.
Zu vielen Themen werden wir uns von externen Fachleuten etwas
beibringen lassen. Dazu gibt es auch interessante Exkursionen in
Bereiche, die »Nichtmedizinern« in der Regel verschlossen bleiben. Die Exkursionen sind semesterübergreifend.
Die Projekte und die Thesis werden im Rahmen des Modul »Medizin« in Form von Einzelkorrekturen begleitet.
Fr 10 : 00 – 11 : 30 Uhr
Seminarraum Industriedesign

Wahlpflicht 2 (Modul 5, 2. Sem.)

PROF. DETLEF RHEIN
REFLEXIONEN : ZUKUNFT GESTALTEN
Wenn es im Entwurf maßgeblich um die transformatorische Umarbeitung von immer komplexeren Problemstellungen eines »Jetzt« in eine projektive Zukunft geht (ganz im Sinne des »semantic turn« von Klaus Krippendorff), was sind dann die Kriterien für die Argumentation von »wünschenswerter Zukunft« ? Welche Maßstäbe und Kategorien, nicht nur ethischer und ästhetischer Art, wären anzuwenden oder zu entwickeln, um die Transformationen und neuen Lebensformen haltbar begründen und nachvollziehbar beurteilen zu können ? Entwurfsarbeit ist forscherische Arbeit und erzeugt gleichfalls neues Wissen und Erkenntnis. Eine solche Arbeit an neuem Wissen fordert die Etablierung einer übergeordneten Ebene der kritischen
Hinterfragung und Refl exion, auf der die Bedingungen und
Problematiken der spezifischen Wissenserzeugung und Handlungsmethoden kontinuierlich geprüft werden.
Dies ist genau das Ziel des Seminars »Reflexionen : Zukunft gestalten «, das im 2. und 3. Semester mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten angelegt ist : Einen entwurfsbegleitenden Diskurs für z. B. die Frage nach den Bedingungen und den Fassbarkeiten von neuen Formen des Wissens für den Entwurf komplexer Lebenswelten anzubieten. Von besonderem Interesse ist die Anschluss und Erweiterungsfähigkeit der  Wissenskontingente und Erkenntnismöglichkeiten des Design, es soll die disziplinäre Öffnung geübt, an einem Verständnis anderer Disziplinen gearbeitet sowie das Verhältnis von Design, Forschung und Wissenschaft thematisiert werden.
Ziel ist, Design in interdisziplinären Beziehungen zu denken und
die Methoden des Design für die Bearbeitung komplexer Fragestellungen perspektivisch zu erweitern. Anders formuliert : Das Seminar soll Unterstützung bieten, eine fundierte Argumentationsfähigkeit sowie erweiterte Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten für die forscherische Gestaltung und den ganzheitlichen Entwurf projektiver Wirklichkeitskonstellationen zu entwickeln.
Befragt werden sollen nicht nur relevante Protagonisten, die sich
aus unterschiedlichen Perspektiven mit Fragen der Wissensproduktion, Fortschritt und disziplinären Brückenschlägen befassen (u. a. Vilem Flusser, Bruno Latour, Gui Bonsiepe, Bernhard von Mutius, Wolfgang Jonas und Klaus Krippendorff). Geplant ist eine Kombination aus Workshop und Diskussion sowie individuellen, auch praktisch-methodischen Übungen und Beiträgen, die als produktive »Querungen und Streckungen« zu den individuellen Entwurfsarbeiten zu verstehen und zu dokumentieren sind.
Geplanter Themenschwerpunkt im SS 2010 : »Zukunft Körper : Manipulation, Invasion und Identität«
Bemerkungen : Veranstaltung ebenfalls für 1. Semester Master
Medical Design und darüberhinaus für Interessenten aller Master-
Studiengänge offen.
Do 15 : 30 – 17 : 30 Uhr
Lorentzendamm, ID Gebäude, Seminarraum

BURKHARD PETERS
PRODUKT-UND INNOVATIONSPLANUNG 1+2
Designprozesse sind Innovationsprozesse und oft Bestandteil internationaler Produktstrategien. Lösungen, die sich hier einordnen lassen, können zu Innovationen reifen. Dabei ist die evolutionäre Innovationsförderung neben der Integration neuer Technologie die Basis für echte Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb.
Am exemplarischen Planspiel einfacher und gering komplexer Aufgaben werden Innovationsprozesse durchgespielt und erfahrbar.
Verschiedene Methoden und Techniken der Kreativitäts- und Innovationsförderung werden angesprochen und Wechselwirkungen zu kreativen Prozessen sichtbar. Die gemeinsame Planung von Entwicklungszyklen, vom Zeitrahmen bis zur Realisierungstrategie unter Berücksichtigung relevanter Aspekte der Serie, sollen eigenverantwortlich organisiert werden. Dabei wird der angemessene, kreative Umgang mit Managementinstrumenten motiviert ohne notwendige Freiräume einzuschränken. Die Darstellung der Pfadabhängigkeit
eines Innovationsprozesses und Einordnung der eigenen
gestalterischen Lösung beendet das Projekt.


PROF. DR. NORBERT SCHMITZ
N. N.
N. N.
ÄSTHETIK UND SOZIOLOGIE 2, INTERFACE TECHNOLOGIEN 1,
WAHRNEHMUNGSSPYCHOLOGIE U. A.
Das Mastercurriculum im Industriedesign zeichnet sich durch ein
hohes Maß an Wahlpflichtverantsaltungen aus, in denen die Studierenden die Möglichkeit haben, sich Ihre Studieninhalte individuell zu wählen. Im Modul 5, »Wahlpflicht 2« sind dies zum Beispiel : Ästhetik und Soziologie 2, Interface Technologien 1, Wahrnehmungspsychologie, CAD Professional u. a. Diese Angebote werden entweder durch die Zentren für Theorie und Medien angeboten, oder durch spezielle Lehraufträge realisiert.
Bemerkungen : Form, Ort und Zeiten der Veranstaltungen variieren und werden im Fachbereich ausgehängt.

Projekt 2 (Modul 6, 2. Sem.)

PROF. DETLEF RHEIN
VERTIEFENDE PROJEKTARBEIT : »KRANKENHAUS DER ZUKUNFT«
Das Projekt-Studium orientiert sich an dem Ziel einer ganzheitlichen Betrachtung und Erforschung komplexer Problemstellungen von Gesellschaft, Körper und Gesundheit unter zentraler Perspektivsetzung des Menschen und seiner divergenten Bedürfniskonstellationen. Nach der Grundlagenarbeit im 1. Semester ist für den weiteren Studienverlauf im 2. und 3. Semester geplant, neben der Möglichkeit, an individuellen Entwurfs- oder Forschungsvorhaben zu arbeiten, langfristig folgende Schwerpunktthemen zur Vertiefung zu etablieren : »Umwelt und Gesundheit : Umgang mit Wasser«, »Demographischer Wandel und Autonomie«, »Grenzüberschreitungen : Körper-Technologie« und »Krankenhaus der Zukunft«. Im SS 2010 soll mit »Krankenhaus der Zukunft« der Startpunkt der projektgebundenen Forschungsschwerpunkte gelegt werden.
Krankenhäuser stehen seit geraumer Zeit unter enormen Kosten und Organisationsdruck.
Die vielfältigen Problemstellungen, übrigens auch und gerade der
Personal- und Arbeitsorganisation, zeigen die dringende Notwendigkeit von struktureller Veränderung und neuen prozessorientierten Lösungen. Mit dem Thema »Krankenhaus der Zukunft« ist die Suche nach völlig neuen Denkweisen der Wiederherstellung und Gewährleistung von Gesundheit motiviert. Die Ergebnisse der Projektarbeit sollen dabei durchaus radikale Wege aufzeigen, in welchen Verbindungen Gesundheit im komplexen Beziehungsfeld »Krankenhaus« derartig neu gedacht werden kann, dass auch alternative Organisationsformen
im entwerferischen Blickfeld auftauchen. »Krankenhaus der Zukunft« kann unter dieser Perspektivsetzung im übrigen
als Fortsetzung der Prophylaxe-Thematik des 1. Semesters gelesen werden.
Bemerkungen : Parallel zu Projekt 1
Do 10 : 00 – 15 : 00 Uhr
Lorentzendamm, Raum 106

PROF. DR. MED. HABIL. FLORIAN KRUG
PROJEKTBETREUUNG AUS MEDIZINISCHER SICHT 2
Die Semesterprojekte im Medical Design Studium befassen sich
oft mit medizinischen Inhalten. Ziel der Projektbetreuung ist die
Einzelkorrektur der Projekte aus medizinischer Sicht. Sie erfolgt in
Abstimmung mit der designerischen Projektbetreuung, beschränkt
sich aber auf medizinischen Input. Gegebenenfalls werden medizinische Ansprechpartner oder Hospitationen vermittelt.
Bemerkungen: Angebot für Master Studierende im 2. Semester
»Medical Design«, steht aber grundsätzlich auch anderen Studierenden offen. Der Leistungsnachweis erfolgt durch die Projekte. Es kann 1 zusätzlicher Credit erlangt werden.
Fr 12 : 00 – 13 : 30 Uhr
Seminarraum Industriedesign

PROF. FRANK JACOB
PROF. TOM DUSCHER
INTERFACE DESIGN PRAXIS : VERTIEFUNG
Nach der Phase der praktischen Orientierung im Interface Design
(vgl. Modul 1, Projekt 1) wird im Modul 6, Projekt 2 die praktische
Arbeit inhaltlich vertieft. Statt einzelner Experimente wird nun an
einem konkreten Projekt über das gesamte Semester gearbeitet.
Hierbei werden die folgenden Phasen systematisch und entsprechend des User Centred Design Prozesses durchlaufen: Analyse, Konzept, Entwurf und Prototyping. Die Projektinhalte werden von Prof. Frank Jacob (IDe) und Prof. Tom Duscher angeboten und kooperativ betreut und befi nden sich im Spannungsfeld von Produktinterface und interaktivem Informationsdesign.
Do 10 : 00 – 12 : 00 Uhr
Lorentzendamm, IDe, Raum 114

Projekt 3 (Modul 7, 3. Sem.)

PROF. FRANK JACOB
INTERFACE DESIGN PRAXIS : SPEZIALISIERUNG
Nach der Phase der praktischen Orientierung und Vertiefung im
Interface Design (vgl. Module 1 + 6, Projekt 1 + 2) wird im Modul 7, Projekt 3 die praktische Arbeit inhaltlich entsprechend der persönlichen Interessen spezialisiert. Bewusst auch mit der Intention die darauf folgende Thesis thematisch vorzubereiten oder ein eigenes, gestalterisches Forschungsvorhaben zu realisieren. Synergien zwischen den beiden Schwerpunkten Interface Design und Medical Design auszuloten ist hier ein interessantes Beispiel.
Die Projektinhalte werden von Prof. Frank Jacob (IDe), Prof. Detlef Rhein (IDe) und Prof. Tom Duscher angeboten und kooperativ betreut und befinden sich im Spannungsfeld von Produktinterface, Medical Design und interaktivem Informationsdesign.
Do 13 : 00 – 15 : 00 Uhr
Lorentzendamm, IDe, Raum 114

Wahlpflicht (Modul 8, 3. Sem.)

PROF. TOM DUSCHER
INTERAKTIVES INFORMATIONSDESIGN
Das Projektseminar beschäftigt sich diskursiv und praktisch mit der designorientierten Gestaltung interaktiver Medien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der experimentellen Erprobung von Visualisierungstechniken im Informationsdesign und in der interaktiven Wissenschaftskommunikation.
Bemerkungen : Um eine Masterthesis mit dem Schwerpunkt interaktive Medien abzulegen, sollen mindestens zwei aufeinanderfolgende Projekte des Seminars belegt werden.
Do 10 : 30 – 14 : 00 Uhr
Medienseminarraum Langer Segen

PROF. FRANK JACOB
DIPL.-DES.IN ULRIKE NIESMANN
DIPL.-DES. HOLGER BRAMSIEPE
DESIGNMANAGEMENT, INTERFACE TECHNOLOGIEN 2, NACHHALTIGKEIT,
SOZIOLOGIE DER TECHNIK U. A.
Das Mastercurriculum im Industriedesign zeichnet sich durch ein
hohes Maß an Wahlpflichtveranstaltungen aus, in denen die Studierenden die Möglichkeit haben, sich Ihre Studieninhalte individuell zu wählen. Im Modul 8, »Wahlpflicht 3« sind dies zum Beispiel : Designmanagement, Interface Technologien 2, Soziologie der Technik, Nachhaltigkeit, Usability Evaluation u. a. Diese Angebote werden entweder durch die Zentren für Theorie und Medien angeboten, oder durch spezielle Lehraufträge realisiert.
Bemerkungen : Form, Ort und Zeiten der Veranstaltungen variieren und werden im Fachbereich ausgehängt.
nach Vereinbarung
Lorentzendamm IDe, ZfM, ZfT
Forum, Interdisziplinäre Woche, Exkursion, Vortragsreihe,
Veranstaltungen siehe »Zentrum für Theorie«.

Thesis (Modul 9, 4. Sem.)

PROF. FRANK JACOB
PROF. TOM DUSCHER
PROF. DETLEF RHEIN
BETREUUNG DER MASTER THESIS MIT SCHWERPUNKT INTERFACE DESIGN
Betreuung und/oder Co-Betreuung der Master Thesis von Studierenden, deren Abschlussarbeiten ganz oder anteilig Problemstellungen des Interface Designs thematisieren.
Bemerkungen : Termine nach Vereinbarung
Do 15 : 00 – 17 : 00 Uhr
Lorentzendamm, IDe, Raum 114

PROF. DR. MED. HABIL. FLORIAN KRUG
PROJEKTBETREUUNG AUS MEDIZINISCHER SICHT 4
Angebot für Master Studierende im 4. Semester »Medical Design«, also im Rahmen der Thesis. Das Angebot steht aber grundsätzlich auch anderen Studierenden offen. Der Leistungsnachweis erfolgt durch die Projekte. Es kann 1 zusätzlicher Credit erlangt werden.
Fr 14 : 00 – 15 : 30 Uhr
Seminarraum Industriedesign

PROF. DETLEF RHEIN
THESIS-BETREUUNG
Betreuung der individuellen Projektarbeit im Rahmen der Thesis des Master Studiums Medical Design.
Bemerkungen : Zusätzliche Termine nach Vereinbarung.
Fr 14 : 00 – 16 : 30 Uhr
Lorentzendamm, Raum 106

Weitere Angebote

COLIN MOORE, KURS
FACH-ENGLISCH
Dieser Englischkurs ist für die Studierenden aller Studiengänge
konzipiert. Er berücksichtigt in besonderer Weise den Gebrauch
des Fachvokabulars der Studienfächer.
Bemerkungen : Teilnahme nur nach Anmeldung unter Fernweh im
Büro 307. Der Kurs ist kein Anfängerkurs, gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung ! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Kurs findet einmal wöchentlich über das ganze Semester statt. / Teilnahmebedingung : Anmeldung in der 1. Vorlesungswoche im Fernweh-Büro / Leistungsnachweis : Teilnahmeschein / empfohlen für : Alle.
Mi 8 : 30 – 10 : 00 Uhr
Lorentzendamm, C 23
Beginn: siehe Aushang