Im 4. Semester dieses Studiums liegt der Schwerpunkt auf der Methodik
des Entwerfens. Die Bearbeitung der Projekte erfolgt in analytischen und
kreativen Abschnitten und bildet zugleich Einführung und Praxis
innerhalb des Designprozesses.
So führt ganzheitliches Denken und die Bereitschaft zum Handeln
innerhalb vernetzter Strukturen am Beispiel technisch orientierter
Projekte zu einer Neudefinition: dem problemorientierten Design.
Dies bedarf sowohl des Anknüpfens an externe wie auch eines Leistens
eigener Forschungsschritte – also einem Wechselspiel aus Recherche und
Experiment.
Im analytischen Teil ist Gruppenarbeit bzw. Teamarbeit erwünscht, in der
konzeptionellen und gestalterischen Bearbeitung wird jedoch auf
Einzelbearbeitung Wert gelegt. Dies vermeidet Doppelarbeit, stimuliert
aber zugleich das kreative Potential der/des Einzelnen.
Unterbrochen wird das Hauptprojekt einmal im Semester durch einen 2-wöchigen Workshop mit stark konzeptorientierten Inhalten.
Hier geht es um Spontaneität, Konzentration, Entscheidungen und... Spaß.
Präsentationen und eine gemeinsame schriftliche Dokumentation belegen
die Semesterprojekte im „methodischen Gestalten“.
Weil ein 6-semestriges Bachelor-. Studium ein 6-monatiges Praktikum
ausschließt, haben im vorlesungsfreien Zeitraum zwischen Sommersemester
und Wintersemester sogenannte Kurzpraktika (6-10 Wochen) stattgefunden.
Bei aller Skepsis war dies eine lohnende Ergänzung. Einen ersten Bachelor-
Abschluß mit einer 3-monatigen Thesis gab es zum Ende des
Sommersemesters 2008.
Prof. Detlef Rhein