Sven Wied | BA-Thesis
WS 2008/09
Sven Wied zeigt fünf Portraits. Die Ähnlichkeit in der Physiognomie der Abgebildeten entsteht nicht durch Verwandtschaft, sondern durch Morphing. Ein und dieselbe Frau liegt all diesen Bildern zugrunde, sie ist mit fünf unterschiedlichen Frauen verrechnet worden. Dazu hat Sven Wied Regionen im Gesicht der einen entsprechenden Regionen im Gesicht der anderen zugeordnet, und der Rechner kalkulierte dann deren Verhältnisse. Jeder abgebildete Pixel ist demnach das Resultat einer mathematischen Gleichung, keiner hat je das Licht der Welt gesehen. Die Arbeit funktioniert nur als Serie, der Verweis auf die Rechenleistung wird erst im Vergleich deutlich.