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27 Ergebnisse in Arbeiten-Archiv
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Wortgeschöpfe (Figuren unserer Sprache - 11 Portraits)

Meine Diplomarbeit gibt einen Einblick in das Leben unserer Wortgeschöpfe.
Wer sind eigentlich Hinz und Kunz, woher kommt der Tolpatsch und was macht Holla die Waldfee den ganzen Tag?
Die Herkunft dieser Gestalten ist oft skurril und auf jeden Fall wissenswert. In meinem Buch lasse ich die Geschöpfe visuell lebendig werden und befasse mich mit ihrer Entstehung. Dabei äußern sich die Wortgeschöpfe selbst und erzählen aus ihrem Alltag. Ein Nachschlagewerk bietet dem Leser zusätzlich die Möglichkeit, sich über die tatsächliche Entstehung dieser Begriffe zu informieren.
Diplomarbeit von Katrin Wiehle im Wintersemester 2007-08, betreut von Martin tom Dieck, Professurvertreter

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Der ultimative Gesundheitsratgeber, ein illustriertes Libretto

Der ultimative Gesundheitsratgeber parodiert gleichzeitig das Genre der Gesundheitsratgeber wie die Form der gro§en Oper. In zehn Szenen treten 25 Heiler missionarische Vertreter verschiedener Therapieformen und miteinander unvereinbarer Weltanschauungen auf und buhlen wie im Kasperletheater um die Gunst des Publikums. Der Zuschauer bzw. Leser muss sich durch ein Labyrinth der Meinungen arbeiten. Die Frage ist nicht mehr "Was ist richtig, was ist falsch?" sondern "Gibt es überhaupt Richtig und Falsch?"
Dieses Buchobjekt ist als visuell interpretiertes Libretto Ausgangsmaterial für Opernkomponisten und Musiker, Programmheft für den entsprechenden Theaterabend und vor allem eine Inszenierung auf Papier.
Diplomarbeit von Katharina Berndt bei den Professurvertretern Martin tom Dieck und Dr. Ole Frahm, Sommersemester 2008

http://www.gluecklichebilder.de/

Das Libretto (PDF)

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Fragile Welten, Eine Anatomie des Ich

«Wer ist „Ich“? Ist unser Bewusstsein auf rein neurologische Vorgänge reduzierbar? Ist unser „Ich“ eine Täuschung oder gibt es uns wirklich so, wie wir uns wahrnehmen? Was macht ein „Ich“ aus und wann hört es auf eines zu sein?
Das sind Fragen, wie sie sich jeder immer wieder selbst stellt. Die Neurologie, die Philosophie und andere Geisteswissenschaften versuchen Antworten zu finden und gerade die Neurologie behauptet sich durch neue Erkenntnisse in der Diskussion. Doch für die meisten Menschen bleibt die Welt der Vorgänge im Gehirn und der Theorien zum „Ich“ ungreifbar.
Mit einem Buch möchte ich dieses Thema „aus dem Kopf holen“. Texte aus den verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen führen in Phänomene und Theorien ein. Das Papier bearbeite ich durch Faltungen, Knicke, Risse, Schnitte, Stanzungen, Pop-ups, Überlagerungen, Prägungen etc., so dass das Material des Buch Vorstellungen zum „Ich“ anregt.
Wenn bei der Computertomographie Schicht für Schicht durch das Gehirn geschaut werden kann, so wird durch das Blättern in dem Buch Seite für Seite etwas sichtbar und begreifbar im Zusammenspiel von Geist und Gegenstand.
Das Buch ist ein Unikat.»

Diplomarbeit von Inga Jöhnk im Wintersemester 2008-09 bei Prof. Vertr. Martin tom Dieck und Prof.in Silke Juchter

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Autobahn

«Straßen faszinieren mich. Sie geben mir das Gefühl von Aufbruch, Vorankommen und oftmals auch etwas Neuem.
Die Autobahn legt sich wie ein Netz über das Land, zerschneidet Städte und Landschaften. Das Netz nimmt den Geist für die Dauer der Fahrt gefangen, isoliert ihn in trister Umgebung, hält Gefühle fest oder verstärkt sie.
Ihre scheinbar endlose Gleichförmigkeit befindet sich unausweichlich im Blickfeld des Fahrers. Die Augen können nicht verschlossen werden und Ablenkung bietet höchstens das Autoradio. Allein in einem Gefüge aus Technik und Architektur muss er sich seiner Situation stellen.»
In seiner Bachelor Thesis "Autobahn" unternimmt Tim Eckhorst den Versuch herauszufinden, was die Autobahn mit unserem Kopf macht und wie sie unter verschiedenen Voraussetzungen wirkt und wirken kann.  
B.A.-Thesis von Tim Eckhorst im Wintersemester 2009-10 bei Vertretungsprofessor Markus Huber und Prof. Martin tom Dieck

www.timeckhorst.de

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Musematenten

Aus der Not, keine Einfälle zu haben, zauberte Jan Uhing eine Serie, die er mit ungewöhnlichem Personal gestaltete. Ein Zeichner ohne Kopf, ein Kopf ohne Körper – getrennt, aber unzertrennlich suchen sie nach Ideen und versuchen mit allen Mitteln, die Muse zu verführen. Das gelingt nie, stattdessen schlägt die Muse, eine fliegende Glühbirne, den Kopf mit allem, was zur Hand ist – wenn nicht der Anspruch, ein kleiner strenger Herr, der an einem Politkommissar gemahnt, schon vorher dazwischen kommt. Musematenten steht in der Tradition von Krazy Kat, den Peanuts und Calvin und Hobbes und wirft einen neuen, frischen Blick auf die Möglichkeiten der Comic-Strips.
Seit August 2009 erscheinen die "Musematenten" in der Frankfurter Rundschau.

B.A.-Thesis von Jan Uhing bei den Professurvertretern Martin tom Dieck und Dr. Ole Frahm, Wintersemester 2008-09

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Go Ape Shit!

«Mit meiner Diplomarbeit wollte ich am Beispiel einer visuellen Erscheinung für ein Musiker-Trio den Illustrationsstil mit genähten Objekten ausarbeiten. Hierfürentwickle ich jeweils Charaktere für die Musiker als Stoff-Figuren, die dann in Szene gesetzt und fotografiert werden. Diese Bilder dienen als Illustration unter anderem für die Gestaltung von Flyern, Veranstaltungsplakaten, Mixtapes etc. Sie könnten auch als Pressefotos genutzt werden. Zudem bieten die Figuren als Objekte die Möglichkeit für beispielsweise eine Stop Motion-Animation.
Mich reizt die Kombination vom drei- und zweidimensionalem Raum durch die Transformation von der Skizze zum plastischen Objekt und von dort aus "zurück" zur Illustration.»



Diplomarbeit von Julia Wenzel, betreut von Professurvertreter Martin tom Dieck und Prof. Norbert Schmitz, Sommersemester 2009

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Diploma

«Ein namenloser Protagonist arbeitet sich durch Aufgaben und Befehle einer unsichtbaren, nicht näher definierten Macht. Diese Macht wird vom Protagonisten nicht in Frage gestellt, ebenso wenig wie der Sinn und Zweck seiner Aufgaben. Ich lasse dem Betrachter die Möglichkeit, räumliche, zeitliche und emotionale Aspekte in der Geschichte mit eigenem Wissen und Erfahrungen/Vermutungen zu füllen. Die Erkenntnis, was genau der Protagonist tut, sollte keinen Mehrwert mit sich bringen, sondern dem Leser auf einen Zyklus aufmerksam machen, den wohl jeder von uns erlebt hat, bzw. gerade erlebt. Meine Motivation war eine grafische Darstellung von Alltäglichem, egal , ob dieses sinnvoll, sinnlos oder sinnfrei ist.
Eigentlich hat der Comic keinen Titel, ich hab das Ding für mich persönlich Diploma genannt. das Leben ist ja irgendwie auch ne Prüfung.»

Diplomarbeit von Lasse Kanitz, betreut von Prof. Pjotr Nathan (Freie Grafik) und Professurvertreter Martin tom Dieck im Sommersemester 2009

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"Vor allem nichts"

«Wird eine Situation als reizarm oder unausgefüllt empfunden und kann dennoch nicht verlassen werden, entsteht Langeweile. Die zu bewältigende Zeitspanne (wie lang oder kurz sie auch sein mag) erscheint als leer, man wartet auf das Eintreffen einer Veränderung. Dieser Zeitraum kann durch das beschrieben werden, womit man ihn auszufüllen versucht.
Ausgehend von einer selbst erlebten Situation habe ich eine Reihe von Szenen gezeichnet, die sich abspielen, während "nichts" passiert und den Figuren als Zeitvertreib dienen. Diese Gegebenheiten kehren immer wieder und verändern sich von Mal zu Mal nur wenig. Ergänzt werden sie durch Bilder von Orten und Gegenständen.
Als Form hab ich ein Buch gewählt, das die Zeichnungen in eine Reihenfolge bringt, jedoch keine lineare Geschichte erzählt. Die Abfolge könnte am Ende wieder von vorne beginnen oder noch weiter in die Länge gezogen werden. Da jede Doppelseite nur ein Bild zeigt, muss der Betrachter immer wieder umblättern und bekommt so einen Eindruck von einer längeren Zeitspanne, die durch Routine gekennzeichnet ist. Der Titel ist eine Verkürzung eines Zitates von Rocko Schamoni, das mir bei Beginn der Bachelorarbeit als innere Überschrift diente: "Es kann alles im Leben passieren. Vor allem nichts."»

B.A.-Thesis von Marika Haustein im Sommersemester 2009, betreut von Vertretungsprof. Martin tom Dieck

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Formwechsel

«Meine Bachelorthesis "Formwechsel" befasst sich mit der Verbindung von Illustration und Typografie. Sie umfasst acht großformatige Schwarz-Weiß-Zeichnungen und gezeichnete Buchstaben. Diese sollen zum einen den Prozess der Entwicklung einer Schrift aus Illustrationen darstellen und sind darüberhinaus auch individuell anwendbar.
Des Weiteren habe ich eine Broschüre entwickelt, die als Katalog dient. Sie zeigt Beispiele für die weitreichende Anwendung der Illustrationen.
Meine Arbeit richtet sich an Firmen und Designer aus dem Bereich der Mode und ist flexibel einsetzbar. Ihre Anwendung reicht von der Logo-, über Ausstellungsflächen- und Stoffprintgestaltung, bis hin zur kompletten Imagegestaltung eines Labels, einer Kollektion, eines Designers.»

B.A.-Thesis von Nicole Gebel bei Prof. Vertr. Martin tom Dieck im Sommersemester 2009

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2204 in der Flutzone

«Wie sieht die Zukunft aus? Wie geht es mit der Erde weiter? Wie ist der Zustand der Menschheit in ein paar Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden?
"2204 in der Flutzone" zeigt eine zeichnerische Vision eines postapokalyptischen Szenarios. An Land des Planeten scheint kein Leben mehr zu existieren, aber in den dunklen Tiefen des Meeres erwartet den Betrachter eine Welt der Überraschungen: Unbekanntes, Undefinierbares, Unbeschreibliches.
Das Buch stellt keine Warnung oder Unheilsprophezeiung dar. Vielmehr soll es zum selbständigen Nachdenken über die Zukunft der Menschheit anregen.»

(siehe auch: Projekt "2187 unter Normalnull")

B.A.-Thesis von Stephan Kamp, betreut von Prof. vertr. Martin tom Dieck und Prof. vertr. Dr. Ole Frahm im Sommersemester 2009

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Hobbys. Eins braucht jeder.

«"Hobbys" ist ein Heft mit einer alphabetische Hobbysammlung.
Menschen und ihre Hobbys geben sich darin ein Stelldichein.
Wer sich die Zeichnungen genau anschaut,
findet viele Details und bekommt eine Ahnung davon, wie gut es ist, ein Hobby zu haben.»
B.A.-Thesis von Franziska Ludwig bei Vertretungsprofessor Markus Huber und Prof. Martin tom Dieck im Wintersemester 2009-10

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