Aus der Not, keine Einfälle zu haben, zauberte Jan Uhing eine Serie, die er mit ungewöhnlichem Personal gestaltete. Ein Zeichner ohne Kopf, ein Kopf ohne Körper – getrennt, aber unzertrennlich suchen sie nach Ideen und versuchen mit allen Mitteln, die Muse zu verführen. Das gelingt nie, stattdessen schlägt die Muse, eine fliegende Glühbirne, den Kopf mit allem, was zur Hand ist – wenn nicht der Anspruch, ein kleiner strenger Herr, der an einem Politkommissar gemahnt, schon vorher dazwischen kommt. Musematenten steht in der Tradition von Krazy Kat, den Peanuts und Calvin und Hobbes und wirft einen neuen, frischen Blick auf die Möglichkeiten der Comic-Strips.
Seit August 2009 erscheinen die "Musematenten" in der Frankfurter Rundschau.
B.A.-Thesis von Jan Uhing bei den Professurvertretern Martin tom Dieck und Dr. Ole Frahm, Wintersemester 2008-09