
Wie »eigen« kann eine Satzschrift, eine Überschrift oder eine Wortmarke sein? Welche Eigenheiten gibt es da überhaupt? Wie kann man diese unterscheiden? Alles Fragen der täglichen Berufspraxis eines (Kommunikations-) Designers. Weil Schrift vom Schreiben kommt und nicht vom Rechnen, werden wir getreu dem Motto »So viel Praxis wie möglich, so viel Theorie wie nötig« hierauf einige Antworten erarbeiten.
Was machen wir?
Es werden Basiskenntnisse der wichtigsten lateinischen Schriftarten erarbeitet. Zuerst studieren wir die Grundformen mittels formeller Schreibübungen, danach folgen Exkurse im Zeichnen von Schriften. Es werden Schriftzüge entwickelt, wobei es gilt, Gestaltungsprinzipien von Schrift zu entdecken und darzustellen.
Lerninhalte
– Anatomie der Schrift
– Optische Wirkung von Schriftformen
– Schriftform und Spationierung / Zeilenabstand / Grauwert
– Einblicke in die Geschichte der lateinischen Schrift
– Schriftklassifikation nach Noordzij / Willberg
– Anmutungsqualität von Schriften
Kurs, Semester: Pflichtkurs im Rahmen von Typografie und Gestaltung, 2. Semester
Modul: Modul 5, Projekt 2, Typografie
Beurteilungsgrundlage / Leistungsnachweis: Regelmäßige Teilnahme, Arbeitsmappe mit drei Schreibblätter und drei Schriftzüge.
SWS : 2
Credits / ECTS: 2
Workload: 60
Material:
Zum ersten Termin bitte Geld (etwa 6-7 Euro) für Material mitbringen.
Papier im Format A3 bis A2 muss von den Studenten selbst mitgebracht werden, sowie eine Mappe, damit die Arbeiten vernünftig transportiert werden können. Darüber hinaus ein Fensterleder oder ein nicht-flusendes Tuch. Wir werden oft mit schwarzer Tinte arbeiten, also bitte weder helle noch teure Kleidung tragen ...
Ort: Lorentzendamm 61 / D31
Zeit: Freitags 9.00 - 12.00 Uhr
Termine Sommersemester 2010:
9. April, 16. April, 23. April, 30. April
7. Mai
18. Juni
2. Juli
Änderungen werden hier und per Mail, nach Möglichkeit auch auf dem Aushang bekannt gegeben.
Dozenten: Albert-Jan Pool (Schrift) und Werner Domincke (Bleisatz)