Die nordelbische Kirche sucht den Dialog mit den Menschen und wird sich auf der Landesgartenschau 2008 in Schleswig präsentieren. Das Anliegen der Kirche ist es, einen Ort der Begegnung, der Kommunikation, des gedanklichen Austausches, der Neugierde, aber auch der Ruhe und Besinnung zu schaffen. Die Studierenden entwarfen ein Paradies zwischen den Antipoden von Öffentlichkeit auf der einen Seite und Rückzug und Stille auf der anderen Seite. Sie inszenierten eine Landschaft, die alle geforderten Aspekte erfüllt, zum einen den Ort der Ruhe und Konzentration als umfriedeten Raum, zum anderen den Ort der Begegnung in Form eines Kommunikationsplateaus, das man von allen Seiten betreten kann.
Die Kommunikationsplattform ist gleichzeitig eine interaktive Membran für Töne und Klänge. Sie reagiert bei Betreten und begrüßt die Besucher mit paradiesischen Klängen, die von ihnen selbst ausgelöst werden.
Konkrete Funktionen wie Bühne, Tribüne, Aufenthaltsbereich, Wasserflächen sind als Atmosphären des Wertvollen, des Wohlbefindens, der Lebensfreude landschaftlich inszeniert.
Es ist ein himmlischer Garten, in dem "Freude der Fülle und selige Stille" sind. (Paul Gerhard)