Die in der Kunsthochschulwerdung festgelegte Struktur ist weitestgehend realisiert und stabilisiert. Über diesen erreichten Bestand hinaus sind Strukturerweiterungen mit den zurzeit vorhandenen Ressourcen (Finanzen, Personal und Raum) nicht möglich.
Dennoch ist es möglich, im Rahmen des Bestandes mit einzelnen Maßnahmen die Wirkungsfähigkeit der Hochschule zu stärken. Darüber hinaus soll mit strategischen Projekten über Kooperationen und Drittmitteleinwerbungen das Wirkungsfeld der Muthesius Kunsthochschule erweitert werden.
Die Übersichtlichkeit der Muthesius Kunsthochschule erlaubt es gleichzeitig, eine Strukturweiterentwicklung auf einer sehr konkreten und gleichzeitig auf Kohärenz überprüften Ebene darzustellen.
Wir stellen Ihnen den fertig gestellten Strukturentwicklungsplan hier zum Download zur Verfügung
Die Muthesius Kunsthochschule veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem IQSH und dem BDK Schleswig-Holstein e.V. und mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur und der Kling-Stiftung für Bildung und Zukunft in den Schuljahren 2010/2011 und 2011/2012 die Pilotmaßnahme KUNSTSCHULE („Kunst hoch Schule“).
Dreizehn Künstlerinnen und Künstler mit verschiedenen Berufen, unter ihnen Kommunikations- und Industrie-Designer, Architekten, Filmemacher, Fotografen, Regisseure und Freie Künstler, zeigen in Zusammenarbeit mit Pädagogen in einwöchigen Workshops das Potenzial der künstlerischen Arbeitsweise und des jeweiligen Berufsfeldes auf. Acht Workshops werden hierfür an verschiedenen Gymnasien und Gesamtschulen in Schleswig-Holstein in 11. oder 12. Klassen umgesetzt.
Ausgangs- und Bezugspunkt für die künstlerische Arbeit ist jeweils ein besonderer Ort oder „Un-Ort“ in der Nähe der teilnehmenden Schule, an dem man Kunst nicht erwartet. Dieser Ort wird von den Schülerinnen und Schülern erforscht, dokumentiert und/oder künstlerisch bearbeitet. Die Workshops münden in eine Ausstellung oder Abschlusspräsentation, die von den Schülerinnen und Schülern selbst beworben wird. KUNSTSCHULE wird umfassend evaluiert und dokumentiert. Eine Publikation schließt das Projekt ab.
Seit nunmehr einem dreiviertel Jahr arbeitet die Projektgruppe Lessingbad an einem Realisierungskonzept einer langfristigen Nachnutzung des ehemaligen Schwimmbads am Lessingplatz. Das Gebäude ist seit 2008 für den Schwimmbetrieb geschlossen und wurde seither nur sporadisch genutzt. Dies soll sich in den kommenden Wochen ändern. Wir starten in eine Zwischennutzungsphase zur Erprobung der späteren Nutzungen und zur Vorbereitung der Überführung in die geplante Stiftungsträgerschaft.