NETZWERK / MUTHESIUS GESELLSCHAFT / ARCHIV DER JAHRESGABEN
32 Die Jahresgaben der Muthesius Gesellschaft
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Reinhard Kühn - Die kahle Sängerin, Druck 1968/69

Biografie Reinhard Kühn

1941 in Westfale geboren, absolvierte an der Kieler Muthesius – Werkkunstschule das Studium der freien Graphik bei Fritz Bauer. Ein Umweg hatte ihn über einige Semester Schiffbau zunächst zur Werbegraphik bei Hermann Bentele geführt. Außer bei verschiedenen Gelegenheiten in Kiel und Dodau war Reinhard Kühn zuletzt mit einer Reihe von Blättern auf der Ausstellung „Kritische Graphik“ in Hannover und Berlin vertreten.

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Günter Wiese - "Pendant" Kunststoffobjekt 1970/71

Biografie Günter Wiese

1942 in Hamburg geboren, beendete im November 1970 sein 1964 begonnenes Studium der damaligen “Werbegrafik” sowie der “Freien Kunst” an der Muthesius-Werkkunstschule Kiel mit der Staatlichen Abschlussprüfung.

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Prof. Bernhard Schwichtenberg - "Modell 8" Fotografie

Biografie Prof. Bernhard Schwichtenberg

Bernhard Schwichtenberg wurde 1938 in Berlin geboren und ist in Köln aufgewachsen. Nach dem Abitur begann er 1959 ein Grafikstudium an der Muthesius-Werkschule in Kiel, danach Meisterschüler bei Hermann Bentele. Ab 1965 freiberuflich tätig als Designer und mit ersten kinetischen Objekten als Künstler. Zugleich lehrtätig im Bereich
Ausstellungs- und Display-Design. In der Folge seit 1978 Professur für Grafik-Design 3D an der heutigen Muthesius Kunsthochschule. 1974-79 in drei Wahlperioden zunächst stellvertretender Fachbereichsleiter, dann Prodekan. Von 1987-90 zwei Amtszeiten Dekan an der Vorgänger- einrichtung, dem FB Gestaltung der FH Kiel. Darauf folgte im Februar 2004 die Emeritierung. 1989 und 2004 war Bernhard Schwichtenberg Mitglied der Bundesversammlung. Er war über 30 Jahre im Bund Deutscher Grafik-Designer (BDG) und seit 1970 im Bundesverband Bildender Künstler, LV Schleswig-Holstein, sowie dessen Vorsitzender 1993-2005. Mit seinen Arbeiten war er in über 60 Einzelausstellungen im In- und Ausland sowie mehr als 200 Ausstellungsbeteiligungen vertreten. Er kann diverse Wettbewerbserfolge bei 'Kunst am Bau' bzw. 'Kunst im öffentlichen Raum' aufweisen.

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Arno Oppermann - Minispiegelobjekt 1972/73

Biografie Arno Oppermann

1941 in Ostpreußen geboren, studierte von 1962 bis 1967 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.

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Keramiksatz 1973/74


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Keramikschale 1977/78


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Ekkehard Thieme - Aquatinta Radierung 1979/80

Biografie Ekkehard Thieme

Ekkehard Thieme wurde 1936 in Berlin-Karlshorst geboren. Er studierte von 1956 bis 1962 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. 1963 bekam er den Rom-Preis Villa Massimo und 1964 den Kunstpreis der Böttcherstraße Bremen. Ein Jahr später bekam er dann den Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1974 hatte er einen Gastaufenthalt in der Villa Massimo in Rom. Darauf folgte eine Professur an der Muthesius-Hochschule Kiel. Momentan lebt und arbeitet Ekkehard Thieme in Flensburg.

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Prof. Bernhard Schwichtenberg - Katalog Einblick'80 1980/81

Biografie Prof. Bernhard Schwichtenberg

Bernhard Schwichtenberg wurde 1938 in Berlin geboren und ist in Köln aufgewachsen. Nach dem Abitur begann er 1959 ein Grafikstudium an der Muthesius-Werkschule in Kiel, danach Meisterschüler bei Hermann Bentele. Ab 1965 freiberuflich tätig als Designer und mit ersten kinetischen Objekten als Künstler. Zugleich lehrtätig im Bereich
Ausstellungs- und Display-Design. In der Folge seit 1978 Professur für Grafik-Design 3D an der heutigen Muthesius Kunsthochschule. 1974-79 in drei Wahlperioden zunächst stellvertretender Fachbereichsleiter, dann Prodekan. Von 1987-90 zwei Amtszeiten Dekan an der Vorgänger- einrichtung, dem FB Gestaltung der FH Kiel. Darauf folgte im Februar 2004 die Emeritierung. 1989 und 2004 war Bernhard Schwichtenberg Mitglied der Bundesversammlung. Er war über 30 Jahre im Bund Deutscher Grafik-Designer (BDG) und seit 1970 im Bundesverband Bildender Künstler, LV Schleswig-Holstein, sowie dessen Vorsitzender 1993-2005. Mit seinen Arbeiten war er in über 60 Einzelausstellungen im In- und Ausland sowie mehr als 200 Ausstellungsbeteiligungen vertreten. Er kann diverse Wettbewerbserfolge bei 'Kunst am Bau' bzw. 'Kunst im öffentlichen Raum' aufweisen.

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Jan S. Kunstreich - 75 Jahre Kieler Kunstschule, Katalog 1982/83

Biografie Jan S. Kunstreich

Jan S. Kunstreich wurde 1921 in Wittmund geboren. Er war ein deutscher Kunsthistoriker. Während seiner Studentenzeit leitete er kleinere Bühnen und betätigte sich als Kabarettist. In der Spielzeit 1946/47, direkt nach dem 2. Weltkrieg, leitete Kunstreich die niederdeutsche Theaterbühne Negenmeerter Spoeldäl. Von 1947 an war er dann Leiter des Kieler Studentenkabaretts „Die Amnestierten“. Es wurde zu den wichtigsten deutschen Nachkriegskabaretts gezählt. Auf den von ihm geleiteten Bühnen war Kunstreich gleichsam immer auch als Schauspieler bzw. Kabarettist zu sehen. Zudem fungierte er als Texter.

Als Kunsthistoriker in Kiel veröffentlichte Kunstreich dann u. a. weitere Beiträge zur holländischen Malerei, zur Kunst- und Kulturgeschichte seiner norddeutschen Heimat und der Stadt Kiel. Auch die Geschichte der Fotografie beleuchtet der Historiker in seinen Veröffentlichungen.

Seine schauspielerisches Talent, das Kunstreich in seiner Studentenzeit vielfach verwendet hatte, pflegte er noch als Kunsthistoriker in höheren Jahren: so war er als niederdeutscher Rezitator tätig u.a. auch Ende der 1960er für eine Schallplattenreihe.

Jan S. Kunstreich starb am 19. Februar 1991 in Kiel.

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Jan Koblasa - Holzschnitt 1983/84

Biografie Jan Koblasa

Jan Koblasa wurde am 05.10.1932 in Tabor geboren. Er studierte von 1952 bis 1958 an der Akademie der Bildenden Künste in Prag und ab 1959 begann er ein Bühnenmalerei-Studium an der Theater - und Musikakademie Prag.

Von 1962 bis 1964 hatte er öffentliche Aufträge für die Kirche Jedovnitz, das Prager Nationaltheater und den internationalen Flughafen in Prag. Daraufhin hatte er von 1965 bis 1967 Ausstellungen in der Bundesrepublik Deutschland und reiste durch Europa. Der Umsturz 1968 in der CSSR veranlasste ihn, von einem Arbeitsaufenthalt in Mailand nicht zurückzukehren. Von 1969 bis 1977 war er als Lehrbeauftragter und Professor an der Fachhochschule für Gestaltung in Kiel tätig. Von 1978 bis 1980 war er von der Lehrtätigkeit beurlaubt und tätigte Arbeitsaufenthalte in New York, Belgien, Frankreich, München, Bonn und Israel. 1982 zog er dann nach Hamburg, wo er 1989 den Preis der Schleswig-Holsteinischen Landesindustrie bekam. 1998 beendete er seine Lehrtätigkeit und begann 2002 eine Professur für die Bildhauerei an der Prager Akademie der Bildenden Künste. Er bekam diverse Auszeichnungen, u.a. Ehrengast der Deutschen Akademie, Villa Massimo in Rom; Medaille 1. Grades der Tschechischen Republik für die Künstlerische Tätigkeit und die Silberne Medaille der Prager Karlsuniversität für das Lebenswerk. Momentan lebt und arbeitet er in Schleswig-Holstein, Hamburg, Prag, Israel, Ägypten, Venezuela.

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Bernd Perlbach - Farbfotografie 1984/85

Biografie Bernd Perlbach

Bernd Perlbach, Jahrgang 1951, seit 1981 freischaffender Foto-Designer in Bredenbeck bei Preetz, studierte von 1970 bis 1976 an der Muthesiusschule, dem Fachbereich Gestaltung der FH Kiel. Sein Lehrer Hein Gravenhorst regte ihn an, sich mit experimenteller Fotografie auseinanderzusetzen, dies führte gegen Ende des Studiums zu makrofotografischen Versuchsreihen mit Kristallen in polarisiertem Licht. Nach den Abschlussexamen wandte sich Perlbach besonders der Landschaftsfotografie zu, griff jedoch 1978 seine makrofotografischen Experimente mit neuer Zielsetzung wieder auf: er untersuchte dabei die Möglichkeiten derartiger Fotografien als Bedeutungsträger im Kommunikationsprozess.

Die Aufnahme gehört zu einer Versuchsreihe aus den Jahren 1978/79.

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Amélie Montfort - Gipsobjekt 1985/86

Biografie Amélie Montfort

Amélie Montfort wurde 1964 in Bonn geboren. Sie studierte ab 1984 an der FH Kiel Kommunikationsdesign und an der Christian Albrechts Universität Kiel Kunstgeschichte. Daraufhin arbeitete sie im Büro Rolf Müller für visuelle Kommunikation in München und machte sich 1997 selbstständig. Ab 2001 wurde Amélie Montfort Mitarbeiterin der Marketing Services Matra AG. Danach fing sie als Abteilungsleiterin bei der Jobfactory Basel AG an.

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Franziska Stubenrauch - Farbserigrafie 1987/88

Biografie Franziska Stubenrauch

Franziska Stubenrauch wurde 1953 in Hamburg geboren, studierte von 1974 bis 1980 am Fachbereich Gestaltung (Muthesiusschule) der FH Kiel bei Ekkehard Thieme, Fritz Bauer und Harald Duwe, sie besuchte 1980/81 die Schauspielschule in Hamburg und übernahm in Kiel von 1982 bis 1985 einen Lehrauftrag in der Fachrichtung Freie Kunst. 1985 erhielt sie vom Land Schleswig-Holstein ein Reisestipendium nach New York und 1986 ein Jahresstipendium im Künstlerhaus Lauenburg. Mit ihren Arbeiten war Franziska Stubenrauch seit 1975 in Gruppen- und Einzelausstellungen nicht nur in Schleswig-Holstein und Hamburg, sondern auch in Barcelona, Basel, Berlin, Essen, Graz und Stockholm vertreten.

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Michael Päpke - SKAT DECO 1988/89

Biografie Michael Päpke

1963 in Oldenburg geboren. Michael Päpke entwarf dieses Spiel 1987/88 als Studienarbeit im 7. Semester zum selbstgewählten Thema im Studiengang Kommunikationsdesign bei Professor Bruno K. Wiese.

SKAT DECO, Kartenspiel
32 Blatt
95 x 60 mm
Fünf-Farben-Offsetdruck
Auflage 1000 Exemplare

Michael Päpke hat mit dem Rückgriff auf Formelemente der Stilrichtungen im „Art Déco“ die traditionellen Figuren Bube, Dame und König in charakteristische Typen der 20er Jahre übersetzt und den zeitgemäßen Bildvorstellungen entsprechend stilisiert. Aus diesem Grund wurden sie mit modischen Accessoires wie Monokel, Bubikopf und ovale Zigarette ausgestattet. Die Kartenbilder sind vor dem Hintergrund eines strengen Rasters lediglich aus den primärgeometrischen Formen Kreis, Quadrat und Dreieck konstruiert. Mit diesen Grundformen werden die Figuren auf ein Minimum reduziert, ohne jedoch an Eindeutigkeit zu verlieren. Das grafisch geschlossene Kartenbild entsteht durch die dicht aneinandergefügten kräftigen Linien, die zugleich Haarmode und Kleidung der damaligen Zeit andeuten. Auch durch die grafische Auflösung der sonst üblichen waagerechten Trennungslinie im Doppelbild wirken die Figuren kompakt ineinander verschachtelt. Um die Farbezeichen besser voneinander unterscheiden zu können, werden diese mit den Farben Blau (Karo), Rot (Herz), Gelb (Pik) und Grün (Kreuz) hervorgehoben. Die Kartenwertbezeichnungen sind, leicht modifiziert, mit einer zeittypischen Schrift gestaltet.

Auf den Bildkarten sind drei unterschiedliche Kopfhaltungen zu sehen: der König im Vollprofil, die Dame im Halbprofil und das Gesicht des Buben von vorn. Legt man die Karten in dieser Reihenfolge nebeneinander, wird sichtbar, wie sich die Sequenzen der einzelnen Posen optisch zu einer vollständigen Kopfbewegung ergänzen. Dem Betrachter erschließen sich durch diese Drehbewegung unterschiedliche Gesichtsausdrücke, deren knappe Mimik das Lebendige dieses Spiels mitbestimmt. Der König wird zum blasierten Dandy, die Dame gibt sich mondän, mit einem Hauch von Noblesse, und der Bube degeneriert zum gelackten Schönling. Diese drei Figuren repräsentieren als Mitglieder der High Society den Lebensstil der 20er Jahre.

Für die Gestaltung der Spielkartenrückseite wird jedes der vier Farbzeichen im Rapport angeordnet, über den Schnittpunkt der Rasterdiagonalen gedreht und mit vier Farben übereinander gedruckt. Auf diese Weise entsteht die typische Struktur eines Moiré, dessen Farben von Schwarz ausgehend über interessante Zwischentöne zu den Ausgangsfarben changieren.

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Anja Klafki - Aquatinta-Radierung "Herr Hoffman erzählt" 1989/90

Biografie Anja Klafki

Anja Klafki wurde 1967 in Eckernförde geboren. Von 1987-1988 studierte sie Kunstgeschichte und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Daraufhin folgte 1989-1997 ein Studium der Freien Kunst an der Muthesius-Hochschule Kiel. In dieser Zeit absolvierte sie zudem 1992 ein Gaststudium an der Myndlista og Handidaskoli Reykjavik in Island. 1997 wurde die Diplomarbeit von Anja Klafki mit einem Stipendium Nordwest-Lotto Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Von 1999-2000 trat sie einen Lehrauftrag an der Christian-Albrechts-Universität Kiel an und bekam 2004 und 2006 ein Arbeitsstipendium im Landeskulturzentrum Salzau und bei der Stiftung Kartause Ittingen in der Schweiz. Seit 2010 ist Anja Klafki Lehrbeauftragte an der Hochschule für Technik in Stuttgart.
Der Titel “Herr Hoffmann erzählt” greift die Figur des Hoffmann bei Jacques Offenbach auf. Die Arbeit stellt den Antrieb und die Ausgangssituation seiner Erzählungen dar - den Wein. Hier als Flaschenstilleben angeordnet. Der Lichteinfall und der Strich erzeugen eine spielerische Struktur, die sich über die Flaschen ausbreitet. Dieses Wechselspiel von Licht und Schatten, welches auch etwas Diffuses enthält, nimmt Bezug auf die Gefühlswelt Hoffmanns - auf den starken Wechsel zwischen Euphorie und Verzweiflung, den er während seiner Erzählungen durchlebt. Das Stilleben hat folglich nicht nur seinen Eigenwert als Stilleben, sondern dient darüber hinaus als wichtiger erzählerischer Komplex. Die Arbeit entstand im Basissemester, das Prof. Ekkehard Thieme leitete.

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André Kaßing - Stereometrisches Objekt 1990/91

Biografie André Kaßing

André Kaßing wurde 1966 in Kamen geboren und studierte an der Muthesius Kunsthoschule Industriedesign. Das Hartgipsobjekt resultiert aus Formstudien während des obligatorischen Keramik-Materialstudiums im 2. Semester.

1990
Stereometrisches Objekt
Hartgips 8x8x4 cm


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Henrike Sabert - Radierung "Eine ägyptische Mumie" 1991/92


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Feetisch - Film, Videokassette 1992/93

Anlass des Films „Feetisch” war die gleichnamige Ausstellung der Künstlerin Carmen Loger und des Chemikers Dr. Mins Minssen in Zusammenarbeit mit der Museumspädagogin Margarete Wolze.

Der große Vortragsaal der Kunsthalle Kiel verwandelte sich im Dezember 1991 in einen sinnlichen Ort, wo Licht, Farben, Töne und Düfte von sich erzählten. Der Film versucht den der Ausstellung zugrunde liegenden Text von Mins Minssen anhand der ausgestellten Arbeiten bildhaft zu interpretieren.

Filmautorinnen sind Studentinnen des Kommunikationsdesigns an der Muthesiusschule Kiel.
Ein Film von
Lilian Hornbostel, Susann Becker, Annegret Tolle, Anette Kaune

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Mutabor Magazine 1993/94


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Jan Kehnscherper - Fotografie 1994/95

Biografie Jan Kehnscherper

Der 1966 in Hamburg geborene Fotograf studierte von 1989 bis 1994 im Studiengang Kommunikations – Design des Fachbereichs Gestaltung der FH Kiel, der heutigen Muthesius Kunsthochschule. Er beschloss seine Studien bei Prof. Ille Oelhaf im Studienschwerpunkt Foto-Design mit fiktiven Fotografien, die er im Rahmen seines Diplomthemas „Neues Gemüse“ entwickelte. Den Anstoß gab die erste gentechnisch manipulierte Gemüsesorte auf dem amerikanischen Markt im Mai 1994.
Alle Motive wurden auf SW-Negativen (4x5 inch) belichtet; die Originale sind Vergrößerungen auf 50x60-Papier.

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Thomas Hirschler - Platte aus Porzellan 1995/96

Biografie Thomas Hirschler

Thomas Hirschler wurde 1965 in Hannover geboren. 1987 begann er eine Töpferlehre bei Fine Jahn in Dahlenburg. Ab 1991 studierte er in Mainz an der Johannes Gutenberg Universität bei Stefan Engel und Professor Hellmann. Danach begann er ein Studium der Freien Kunst an der Muthesiushochschule in Kiel bei Prof. Johannes Gebhardt (1993 - 1995) und absolvierte 1998 sein Diplom der Freien Kunst. Von 2000 - 2001 war er die Sabbatjahrvertretung für Scott Chamberlin im Fine Arts Department, Ceramics, an der Universität von Colorado in Boulder, USA. Ein Jahr später arbeitete er mit Kaja Witt in Berlin - Pankow zusammen in einer Werkstatt. 2003 begann Thomas Hirschler mit dem Aufbau eines Residency Programmes für Keramiker in Berlin. Seit 2005 leitet er das Zentrum für Keramik.

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Fachklasse Professorin Renate Anger - 12 Bauwagen 1996/97

Kunsträume für Musiker. Ein Projekt der Muthesius-Hochschule und des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
1997
Seitenzahl: 34

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90. Hochschuljubiläum - Sichtraum 1997/98


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Stefanie Neumann - Druckgrafik "Baumprinzessin spricht" 1998/99

Biografie Stefanie Neumann

Stefanie Neumann wurde 1969 in Kiel geboren. Sie studierte Keramische Plastik bei Prof. Kerstin Abraham an der Muthesius Kunsthochschule, und erlernte die künstlerische Druckgrafik in London am Slate School of Fine Arts bei Prof. Bruce Mc Lean.

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Yvonne Wahl - Wachshund 1999/2000

Biografie Yvonne Wahl

Yvonne Wahl wurde 1964 geboren. Von 1988 bis 1991 machte sie eine Steinbildhauerlehre in Köln. Danach zog es sie nach Kiel an die Muthesius-Hochschule, wo sie von 1994 bis 1999 ein Kunststudium absolvierte. Ab 2005 war sie an der Brandenburgischen Technischen Universität Assistentin am Lehrstuhl Plastische Gestaltung, Fakultät für Architektur. Daraufhin bekam Yvonne Wahl einen Lehrauftrag am Lehrstuhl Plastisches Gestalten, BTU Cottbus.

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Margit Nunnenmacher - Kometenfalle, Objekt 2001/2002

Biografie – Margit Nunnenmacher

Margit Nunnenmacher wurde 1966 in Ravensburg geboren und besuchte nach dem Abitur, von 1989-1992 die Berufsfachschule für Keramik in Landshut. Nach zweijähriger Gesellenzeit als Scheibentöpferin begann sie die Fachschule für Keramikgestaltung in
Höhr-Grenzhausen. Diese Ausbildung umfasst neben Theorie, vier praktische Schwerpunkte: Dektor- , Gefäss- , Industrieproduktgestaltung und „Plastik und Relief“. Ihre Abschlussarbeit im 3. Jahr machte sie im Bereich „Plastik und Relief“. Die Ausstellung „Exponate ‘97“ der Abschlussklasse wurde in Höhr-Grenzhausen und 1998 in Meissen auf der Albrechtsburg gezeigt. 1997 schloss sich das Studium der Freien Kunst in Kiel an, zunächst das Basisjahr bei Prof.in Elisabeth Wagner, dann bei Prof.in Kerstin Abraham in der Klasse für Keramische Plastik.

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Dirk Reinartz - Fotografie 2003/2004

Biografie Dirk Reinartz

Dirk Reinartz wurde am 15. September 1947 in Aachen geboren. Er studierte von 1968 - 1971 an der Folkwangschule in Essen bei Prof. Otto Steinert. Danach begann er beim Stern in Hamburg als Fotoreporter und war ab 1977 Mitglied der Fotoagentur Visum. 1982 wurde Dirk Reinartz freier Fotograf in Buxtehude. Seit 1998 war er Professor für Fotografie an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kiel. Dirk Reinartz starb am 27. März 2004 in Berlin.

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Memo 2004/2005


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Prof. Bernhard Schwichtenberg - Das Bilderbuch vom Blödsinn 2005/2006

Biografie Prof. Bernhard Schwichtenberg

Bernhard Schwichtenberg wurde 1938 in Berlin geboren und ist in Köln aufgewachsen. Nach dem Abitur begann er 1959 ein Grafikstudium an der Muthesius-Werkschule in Kiel, danach Meisterschüler bei Hermann Bentele. Ab 1965 freiberuflich tätig als Designer und mit ersten kinetischen Objekten als Künstler. Zugleich lehrtätig im Bereich
Ausstellungs- und Display-Design. In der Folge seit 1978 Professur für Grafik-Design 3D an der heutigen Muthesius Kunsthochschule. 1974-79 in drei Wahlperioden zunächst stellvertretender Fachbereichsleiter, dann Prodekan. Von 1987-90 zwei Amtszeiten Dekan an der Vorgänger- einrichtung, dem FB Gestaltung der FH Kiel. Darauf folgte im Februar 2004 die Emeritierung. 1989 und 2004 war Bernhard Schwichtenberg Mitglied der Bundesversammlung. Er war über 30 Jahre im Bund Deutscher Grafik-Designer (BDG) und seit 1970 im Bundesverband Bildender Künstler, LV Schleswig-Holstein, sowie dessen Vorsitzender 1993-2005. Mit seinen Arbeiten war er in über 60 Einzelausstellungen im In- und Ausland sowie mehr als 200 Ausstellungsbeteiligungen vertreten. Er kann diverse Wettbewerbserfolge bei 'Kunst am Bau' bzw. 'Kunst im öffentlichen Raum' aufweisen.
Unter der Leitung von Prof. Bernhard Schwichtenberg lernten die Erstsemester im Kurs "Räumliche Grundübungen" die Grundlagen der dreidimensionalen Kunst. Auf 128 farbigen Seiten gibt es jetzt endlich einen Rückblick auf fast 30 Jahre Nonsense-Objekte aus dem
Kult-Kurs.

2005
Seitenzahl: 128
Deutsch
Abmessung: 18 cm
Gewicht: 222g

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René Siegfried - Die kleine Serifee 2006/2007

Biografie - René Siegfried

René Siegfried wurde 1979 in Lübz geboren. Nach dem Abitur absolvierte er von 2000 bis 2003 er eine Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien in Berlin. Seit 2003 studiert er an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Typografie bei Prof. Klaus Detjen. Im Jahr 2007 veranstaltete René Siegfried mit zwei Mitstudenten das erste Typografie-Symposium in Kiel: „Dialog der Schrift“ mit den Themenschwerpunkten „Schrift im öffentlichen Raum, Schrift wird Bild und Zukunft der Schrift“. 2009 absolvierte er sein Diplom bei Prof. Klaus Detjen.
2006
Seitenzahl: 32
Deutsch
Maße: 15,9 x 21,7 cm
Gebunden

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Metaton Hefte 2007/2008

Die Hefte der Reihe werden als Offset-Lithografien in einer Auflage von je 250 Exemplaren gedruckt. Vorgesehen ist, dass jedes Semester 4 Hefte für den Druck ausgewählt werden.
Bei der Drucktechnik Offset-Lithografie wird der Text oder das Bild direkt auf einem durchsichtigen Trägermaterial (Transparentpapier, Folie ...) erstellt, welches als Belichtungsvorlage verwendet wird. Der gängigere Weg einer digitalen Umwandlung entfällt, und das gedruckte Bild stellt das eigentliche Original dar. Die Hefte der Buchreihe können sowohl Texte als auch Bilder oder beides in Kombination enthalten. Das Buch als Medium mit besonderen Eigenschaften soll in dem Projekt berücksichtigt werden. D.h. Inhalte sollen direkt im Hinblick auf diese Form hin entwickelt werden.
Metaton Nr.1
Alesja Kaplunova "Die Truhe"

Metaton Nr.9
Johanna Ludwig „Eine Karriere bei der Polizei”

Metaton Nr.11
Alesja Kaplunova „Sieben Katzen”

Metaton Nr.5
Lena Wohlgehagen "waiting for you"

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Prof. Tom Duscher / Zentrum für Medien - DVD Media at Muthesius 08 2008/2009

23 studentischen Arbeiten aus den Sparten Film, Animation, Interactive und Performance / Exhibition zeigen ein breites Spektrum der Auseinandersetzung mit dem bewegten Bild und den interaktiven Medien.

Einige der Arbeiten wurden bereits erfolgreich auf Festivals präsentiert und bei Wettbewerben ausgezeichnet, so Andreas Illigers interaktive Soundvisualisierung "Mikrosia", die beim Visual Music Award 2007 in Frankfurt gewann oder das Online-Portfolio von Martin Sperling, das unter anderem durch den Type Directors Club New York ausgezeichnet wurde. Die 360° Kuppelprojektion „Sciafobia” von Nico Uthe und Bastian Böhm gewann erst kürzlich beim internationalen Fulldome-Festival 2008 in Chicago den Preis "Best of the best". Auf der neuen DVD ist auch eine Dokumentation der Ausstellungen des Kieler Excellenzcluster "Future Ocean" zu sehen, die die Atmosphäre der inszenierten Unterwasserwelt erspüren lässt. Ebenso vertreten ist die Tanzperformance ICH², eine Kooperation mit dem Mediendom der Fachhochschule Kiel und dem Kieler Ballett unter der choreografischen Leitung von Mario Schröder. Bei dieser Ausgabe durfte der Film "100 Jahre Muthesius Kunsthochschule" von Lars Mehlfeld natürlich nicht fehlen. Er gibt einen amüsanten Einblick in die Meinungen und Ansichten von und über die "Muthesianer" zum 100. Jahr des Bestehens der Kieler Kunsthochschule.
Film, Motion Graphics, Installation und Interactive (DVD)

Prof. Tom Duscher
Kiel 2008

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