Im Rahmen der Erarbeitung von eigenständigen Projekten wird es um das Ausschöpfen künstlerisch-wissenschaftlicher Potentiale und Synergien, um das Erarbeiten der Kompetenz transdisziplinären Arbeitens an der Schnittstelle von Kultur, Ökonomie, Soziologie und Medien gehen sowie um die Fähigkeit zur Intervention in Raumgefügen, die etwa durch die Überlagerung mit medialen Räumen zunehmend komplex organisiert sind.
Ziel ist die Herausbildung einer transdisziplinären Kompetenz in Methoden der räumlichen Transformation von Situationen, im raumbezogenen Reagieren auf städtische Problemstellungen und im Intervenieren in sozialen Kontexten.
Diskursanalytische Fähigkeiten sollen mit entwerferischen Fähigkeiten gekoppelt werden und damit die Entwicklung neuer methodischer Ansätze ermöglicht werden.
Die projektorientierte Arbeit, der transdisziplinäre Zugang und integrative künstlerisch-wissenschaftliche Praktiken stellen den methodischen Rahmen dar. Angestrebt wird eine Querschnittsfähigkeit, die neben der gestalterischen Eigenständigkeit auch eine Art Kuratorenkompetenz beinhaltet. Es sollen vielschichtige Prozesse im Raum moderiert, geformt, organisiert und mithilfe unterschiedlichster Medien transportiert werden.