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Das WLAN

Radio-Aktivität

Das Anstöpseln eines Laptops ans und das Abstöpseln vom Kabelnetz erfordert gewisse technische Fertigkeiten und ist für manche User schwierig. Für diese User stellen sich deshalb, wie öfter zu beobachten war, Fragen wie: "Keine Netzwerkverbindung? Habe ich das Kabel nicht fest genug um den Ethernet-Switch geknotet? Warum ist das Kabel so kurz, daß ich es nicht mehr um den Laptop binden kann?"

Die Lösung für diese Probleme: Funken statt kabeln! Da WLAN voll im Trend und es natürlich auch für die Leute, die keine Netzwerkanschlüsse der Hochschule am abgerissenen Kabel mit nach Hause schleifen, eine Erleichterung des Netzwerkzugangs ist, hat das EDV-Zentrum zum Wintersemester 2009/10 ein Funk-Netz für die Muthesius Kunsthochschule erstellt. Das heißt, es funk-tioniert mit insgesamt 14 Access-Points flächendeckend in allen Teilen der Hochschule.

Um sich am Muthesius WLAN anmelden zu können, benötigen Sie einen Usernamen (z.B. Vorname.Nachname) und ein Paßwort. Dazu bitte einen Zettel mit diesen Daten (darauf dann auch der reale Name) bei mir vorbeibringen und den Studienausweis vorzeigen.

Hier noch einige Hinweise zum Paßwort: Normalerweise wird das Accounting mit Benutzername und Paßwort auf dem jeweiligen mobilen Rechner dauerhaft abgespeichert. Das Paßwort sollte mindestens 8 Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Unterstrich, aber keine Umlaute/ß) haben und kein lexikalischer Begriff sein. Und vor allem nicht zu simpel, wie zum Beispiel "muthesius", "12345678" oder "blablabla". Wenn Ihnen nur ein lexikalischer Begriff einfällt, bitte durch ungewöhnliche Anordnung von Klein- und Großbuchstaben verfremden und möglichst eine mehrstellige Zahl anhängen oder voranstellen. Ihr Mail- und Ihr WLAN-Paßwort sollten aus Datenschutz- und Sicherheits-Gründen möglichst nicht identisch sein.
Der Account ist spätestens am nächsten Arbeitstag nutzbar.

Bernd Papenfuß, Leiter des EDV-Zentrums

Technische Grundlagen des WLAN, Gebrauchsanweisungen

Natürlich ist es schon aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich, einfach Hotspots in der Gegend zu verteilen. Gebraucht wird also eine Anmeldung mit Benutzernamen und Paßwort. Da die anderen WLAN-Anmeldungs-Methoden bereits seit längerem von Hackern geknackt worden sind, bleibt als einzig sichere Alternative WPA2 Enterprise(Wi-Fi Protected Access, Wi-Fi ist keine Abkürzung, sondern der Markenname der Verschlüsselungsmethode) mit TTLS (Tunnelled Transport Layer Security). Man kann sich mit einem persönlichen Paßwort in der ganzen Hochschule am WLAN anmelden. Macintosh ab OS 10.3 haben einen eingebauten WPA2-TTLS-Client, bei PCs  muß man ihn nachinstallieren. Dazu mehr in den systemspezifischen Gebrauchsanweisungen, die unten verlinkt sind.

Zum Gebrauch des WLAN ist eine eigene Benutzerkennung zwingend notwendig. Der RADIUS-Server, der die Netzwerkzugänge steuert, kappt bei einer doppelten Verbindung normalerweise die ältere. Gutmenschen, die ihre Benutzerkennung weiterreichen, sind also angeschmiert. Besonders, wenn das im EDV-Zentrum bemerkt und der Zugang dann ganz dicht gemacht wird. Man sollte diese Daten ebensowenig weitergeben wie seine Mail-Zugangs-Daten. Und besonders nicht an Leute, die nicht zur Hochschule gehören.

Gast-Lehrende können bei rechtzeitiger Anmeldung einen temporären WLAN-Zugang bekommen.

Bitte beachten: Unten sind die Links zu den Gebrauchsanweisungen für die WLAN-Clients. Und als Sonder-Service für die schwer geprüften Fensters-User noch ein Link zum herunterladen des Windows-WPA2-Client. Generell sollten Windows-Rechner für WLAN nicht nur geputzte Fenster, sondern auch das neueste Service Pack haben. Desgleichen die Macs die letzten OS-X-Updates.

Falls sich beim Installieren des WPA2-Clients oder bei der Konfiguration eines Rechners Probleme ergeben, gibt es natürlich Hilfe im EDV-Zentrum. Wenn ein korrekt konfigurierter Rechner sich nicht anmelden will, hilft meistens ein reboot.

Aktuell (seit Sommersemester 2010) sind Windows Vista und 7-Versionen in Umlauf, bei denen der WPA2-Client nicht mehr zu unserem Anmeldeserver kompatibel ist. Hier ebenfalls den unten verlinkten Client nachinstallieren und danach gemäß der Windows7-Gebrauchsanweisung konfigurieren.