- Der neugierige Blick auf den eigenen Blick, lustvoll und kritisch, eine selbstgeschaffene Distanz,
erlaubt es, an der Oberfläche der eigenen Bilder zu kratzen. -
Das Lehrgebiet Film / Time-Based Media widmet sich der Vermittlung von ästhetischen und technischen Grundlagen im Bereich des bewegten Bildes – vom Zelluloid bis zum digitalen Film. Die Frage nach der Wahl der adäquaten Form, des adäquaten Mediums und deren technische Umsetzung spielen hier ebenso eine Rolle wie die Frage nach der eigenen Positionierung und der Fähigkeit zur Einordnung in gesamtkulturelle und kunstgeschichtliche Zusammenhänge.
Neben der Grundlehre nimmt die eigenständige Entwicklung und Realisierung von Projekten einen zentralen Platz ein.
Dabei geht es sowohl um die freie künstlerisch-experimentelle Arbeit mit dem bewegten Bild, als auch um gemeinsame Projektentwicklungen mit verschieden Lehrbereichen und Institutionen.
Innerhalb der Hochschule sind dies: Das Zentrum für Theorie, das Forum, die Freie Kunst, Kommunikationsdesign und Raumstrategien.
Exkursionen zu Festivals und Ausstellungen ergänzen das Lehrangebot.
Ein interdisziplinärer und internationaler Austausch wird angestrebt.
Schwerpunkte bilden die Bereiche „Experimentalfilm“ und „experimenteller Dokumentarfilm.
Das Kolloquium, in dem Arbeitsansätze und Ergebnisse in der Gruppe vorgestellt und diskutiert werden, stellt den zentralen Ort des Informationsaustausches dar.
Die Veranstaltung „Perspektiven Film“ dient der Präsentation und Diskussion ausgewählter Filme und künstlerischer Arbeiten mit bewegtem Bild, wenn möglich mit geladenen Gästen.
Dem Lehrgebiet Film / Time Based Media ist eine mit modernster Technik ausgestattete Videowerkstatt mit einem Werkstattleiter angeschlossen.
Die Lehre findet in zwei Medienseminarräumen und einem sich im Aufbau befindenden Studio statt.
Neben der Digitaltechnik wird gegenwärtig ein kleiner analoger Filmbereich (16mm / S8) aufgebaut.