MEDIEN UND THEORIE / ZENTRUM FüR MEDIEN / FILM/TIME-BASED MEDIA / PROJEKTE
14 Ergebnisse in Arbeiten-Archiv
Zurück  [ 1 2 3 4 ]   Weiter 

nordischefilmtage_2009_2.jpg

52. Nordischen Filmtage Lübeck 2010

Als Forum für den norddeutschen Film präsentiert das „Filmforum“ Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und Animationsfilme, die durch Drehort, Thema, Person des Filmemachers oder Filmförderung einen Bezug zu Schleswig-Holstein und Hamburg aufweisen. Seit 2007 macht das „Filmforum“ mit einem Programm ausgewählter Hochschulfilme auf Projekte norddeutscher Nachwuchsfilmer aufmerksam. Seit 2008 wird das Hochschulfilm-Programm von Werken skandinavischer Filmstudenten ergänzt, die dazu aufgefordert sind, ihre Filme beim „Filmforum“ einzureichen.
Die 52. Nordischen Filmtage Lübeck finden dieses Jahr vom 03. bis 07. November 2010 statt.
Die Nordischen Filmtage Lübeck zählen zu den traditionsreichsten Filmfestivals weltweit. Alljährlich werden hier Anfang November fünf Tage lang die neuesten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden vorgestellt. Daneben gibt es ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm und eine Retrospektive, die wichtigen Epochen, bestimmten Genres oder bedeutenden Persönlichkeiten der Filmgeschichte gewidmet ist. Viele der Regisseure, die in Lübeck ihre Debütwerke vorstellten, haben mittlerweile Weltruhm erlangt - wie Bille August, Lasse Hallström, Aki Kaurismäki oder Fridrik Thór Fridriksson.
Quelle: filmtage.luebeck.de


b_moved_kunstraum_b.jpg

B moved

Ausstellung im Kunstraum B 14.-30.Mai 2009
Ein Reh auf einer Lichtung im Wald starrt bewegungslos in die Kamera, ein junger Mann steht auf einem magisch ausgeleuchteten Schiffsdeck wie auf einer Bühne und spricht einen unhörbaren Text, eine Frau packt Berge von Glückskeksen aus und eine Raucherin mit leidendem Blick schaut dem Betrachter direkt ins Gesicht. Irgendwann wird sie für einen Sekundenbruchteil lächeln und der Betrachter fühlt sich beschenkt.
Fünf Filme von fünf Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule aus dem Bereich Film/time-based-media unter der Leitung von Stephan Sachs laufen synchron im Kunstraum B. Die Schau mit dem schönen Titel „B moved“ ist als Gesamtwerk konzipiert. Alle Filme sind parallel aufeinander abgestimmt, Bilder wie das Bühnenmotiv oder Nahaufnahmen, die in allen fünf Filmen auftauchen, bilden eine lockere inhaltliche Klammer. Ein konkretes Thema haben Michael Gülzow, Vanessa Sauerbrey, Nehle Könitz, Kristina Mengersen und Jill Teichgräber sich für ihr Gemeinschaftsprojekt nicht gestellt. Da sie einander gut kennen und wissen, „wie jeder tickt“, hätte sich in allen fünf Filmen jedoch schnell eine Grundstimmung herauskristallisiert. Als „Weltdarstellungsbilder, gebrochen und pulsierend“, beschreiben sie den bewegten Bilderreigen, in dem Drastisches mit Alltäglichem, Skurriles mit Phantastischem, Ruhiges mit Hektischem wechselt. Die daraus resultierende, besondere Atmosphäre wird durch den Sound unterstützt, der vom romantischen Schubert-Lied über Samba-Klänge und läppische Unterhaltungsmusik bis zur blechernen Computerstimme reicht, die die platten Glückskeks-Weisheiten verliest. Aus der Wechselwirkung von Klang und Bildern, die in immer neuen Kombinationen ihre Aussage zu verändern scheinen, ergibt sich ein eigenwilliger Zauber, dem man sich - wenn man etwas Zeit mitbringt - kaum entziehen kann.
Quelle: segeberger-zeitung.de (sth)

14 Ergebnisse in Arbeiten-Archiv
Zurück  [ 1 2 3 4 ]   Weiter