Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Norbert M. Schmitz
Die einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte auch dem aktuellen Vorlesungverzeichnis und den Aushängen.
Im Wintersemester 2011/12 wird Prof. N. Schmitz durch Dr. phil. Lars C. Grabbe vertreten.
Muthesius Kunsthochschule Kiel - Wintersemester 2011/2012 Bildtheorie: Was sind Bilder? (Seminar)
Was sind Bilder? Die Veranstaltung widmet sich der Frage nach den relevanten theoretischen und praktischen Bestimmungsgrößen von Bildern. Hierbei werden einerseits die gängigen Bildtheorien erörtert und andererseits die technischen Dimensionen von Bildern analysiert, um dem Problembereich von statischer und dynamischer Bildlichkeit adäquat begegnen zu können. Zahlreiche Beispiele von unterschiedlichen Bildtypen, z. B. Gemälde, Fotografien, Filme oder Computerspiele, sollen aktiv als Anschauungsmaterial genutzt werden, um das problematische Spannungsfeld zwischen »static image«, »moving image« und »moved image« zu beschreiben. Die theoretische Grundlage des Seminars bezieht sich vereinzelt auf »Nelson Goodman: Sprachen der Kunst«, »Lambert Wiesing: Artifizielle Präsenz« und »Rudolf Arnheim: Film als Kunst« und kann von den Studierenden gern um eigene Lektürevorschläge erweitert werden. Zu Beginn des Semesters wird ein Folder mit einem Überblick über die Einzelveranstaltungen vorliegen. Leistungsnachweise werden durch Referate erbracht.
1.) 24.10.2011 Was sind Bilder? Einführung in ein Problemfeld
2.) 31.10.2011 Der Mensch als homo pictor (anthropologische Perspektive)
3.) 07.11.2011 Bilder als Zeichen (semiotische Perspektive)
4.) 14.11.2011 Bilder als Wahrnehmungsobjekte (phänomenologische Perspektive)
5.) 21.11.2011 Statik und Dynamik des Bildes: Zeit und Raum (Animationsperspektive)
6.) 28.11.2011 Das kinematographische Bewegungsbild (Filmtheorie I)
7.) 05.12.2011 Die Schichten des Filmbildes (Filmtheorie II)
8.) 12.12.2011 Das Computerspielbild: Bild und Spiel (game studies)
9.) 19.12.2011 Virtuelle Bildkonzepte: Immersion und Virtuelle Realität
10.) 09.01.2012 Das Problem der Multimodalität: Schrift im modernen Film (produktionstheoretische Perspektive)
11.) 16.01.2012 Das Problem der Multimodalität: Ton und Musik im modernen Film (produktionsästhetische Perspektive)
12.) 23.01.2012 Bild und Zuschauer: Verstehen des Bildes als Erleben des Bildes (rezeptionstheoretische Perspektive I)
13.) 30.01.2012 Bild und Figur: Verstehen des Anderen im Bild (rezeptionstheoretische Perspektive II)
Ort : Medienseminarraum 1 im Langen Segen Zeit: Mo 15:00 -16:30 Uhr
Ästhetik und Soziologie – Vorlesung
Das Ganze der Doppelvorlesung gliedert sich in vier Abschnitte über zwei Semester:
1. Die Naturgeschichte des Auges
2. Zur Geschichte des Designs
3. Zur Geschichte von Kunst und Medien
4. Zur Geschichte der autonomen Kunst
Ästhetik, wörtlich die Lehre von der Wahrnehmung, schwankt zwischen der deskriptiven Beschreibung der Formen unserer Wahrnehmung und der normativen Lehre von der Schönheit. Jedenfalls untersucht sie die grundlegenden Bedingungen jeder Gestaltung und zwingt die Gestalter, die ihnen scheinbar selbstverständlichen Voraussetzungen ihres Tuns kritisch zu reflektieren. Die einführende Grundlagenvorlesung über zwei Semester bietet einen weit gespannten Überblick über die wichtigsten Positionen der Ästhetik. Von der allgemeinen Wahrnehmungs- und Zeichentheorie über die Formen visueller Kommunikation bis hin zur Theorie des Schönen in der Moderne und Postmoderne in Kunst und Design. Im Sommersemester widmet sich das eine Hauptkapitel der Geschichte der neuzeitlichen Kunst vom Illusionismus der Renaissance, der Entwicklung moderner Kommunikations- und Überzeugungstechniken im Barock, über die Frage der Ästhetik der Massenkommunikation in Fotografie und Film bis zu den Fragen der sogenannten neuen digitalen Medien. Ein weiteres Kapitel fragt nach der Ästhetik der autonomen Kunst zwischen der frühen Moderne und den postmodernen Debatten der letzten Jahrzehnte. Die beiden Teile korrespondieren mit den Abschnitten zur Naturgeschichte des Sehens und zur Geschichte des Designs, wie sie regelmäßig im Wintersemester angeboten werden.
1. 25.10.2011 Das Verhältnis von Ästhetik und Soziologie
2. 01.11.2011 Die Evolution des Sehens
3. 08.11.2011 Die Funktion der Wahrnehmung I
4. 15.11.2011 Die Funktion der Wahrnehmung II
5. 22.11.2011 Die Entstehung des Designs
6. 29.11.2011 Die Geschichte der Schönheit und des guten Geschmacks
7. 06.12.2011 Die Philosophie des Schönen, Wahren und Guten I
8. 13.12.2011 Die Philosophie des Schönen, Wahren und Guten II: das Erhabene
9. 20.12.2011 Die Formen des Industrialismus
10. 10.01.2012 Moderne und Modernismus
11. 17.01.2012 Von der guten Form zur Postmoderne
12. 24.01.2012 Klausur
13. 31.01.2012 Nachschreibetermin (Ort wird bekannt gegeben. Nur gegen Vorlage eines Attests)
Am 24.01.2012 wird eine maximal zweistündige Klausur geschrieben, die Unterschriften können in der Folgewoche bei den einschlägig angekündigten Terminen abgeholt werden. Die benoteten Leistungsnachweise werden in der folgenden Woche im Prüfungsamt abgegeben und können dort gegengezeichnet werden.
Ort : Aula Zeit: Di 16:00 -17:30 Uhr
Belegen und Zitieren — Die Anmerkung und das Literaturverzeichnis
Bitte informieren Sie sich in diesem Skript darüber, wie man in schriftlichen Arbeiten korrekt zitiert, Anmerkungen einfügt und wie man ein Literaturverzeichnis erstellt.