Eine Ausstellung über Stadt statt Leere: „Daydreams & Nightmares“

Zwei Personen stehen vor einem Modell eines bekannten Kieler Gebäudes aus der Bergstraße

Was passiert mit einer Stadt, wenn ihre Räume nach und nach ihre Funktion verlieren? Der Masterstudiengang Raumstrategien hat sich mit Leerstand in Kiel befasst. Ausgehend von Stillstand und Imagination haben die Studierenden Projekte über urbane Zwischenstände entwickelt. Das Ergebnis des Seminars „Daydreams & Nightmares – Friktionen einer obsoleten Stadt“ von Professorin Frauke Gerstenberg und Professor Manfred Schulz ist bis 6. Juni in einer Ausstellung in Kiel zu sehen: mit Videokunst, Installationen, Collagen und Fotografien.

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Maike Mastaglio veröffentlicht Dissertation über „Transparente Metawerke“

In vier Fallanalysen wird in dieser Untersuchung beleuchtet, wie durchsichtige Bildträger in der Malerei des 20. Jahrhunderts als konzeptuelles Mittel verwendet werden, um den Werken von Grund auf eine bildkritische Dimension zu verleihen und sie so als ›Meta-Werke‹ zu entwerfen. Die traditionsreiche Transparenzmetaphorik in Bezug auf Malerei und der Umstand, dass ein Durchblick durch transparentes Trägermaterial den scheinbaren Durchblick durch die Bildfläche in Frage stellen kann, begründet das außerordentliche Potenzial eines solchen Materials. Mit Werken von Duchamp und Moholy-Nagy, Axell und Tevet sind sowohl ›modernistisch‹ als auch ›postmodernistisch‹ genannte Positionen ausgewählt. So kann der besondere Wert von ›Meta-Werken‹ und ihres Verständnisses für die Forschung am Beispiel der Frage erörtert werden, ob sich ›im Licht der Beleuchtungen‹ der vier werkimmanenten Reflexionen eine Differenz abzeichnet, (...)

Weitere Meldungen

Neue Studierende zum Sommersemester 2026 begrüßt

Die Muthesius Kunsthochschule begrüßt ihre Studienanfänger*innen im Sommersemester 2026. Für rund 70 neue Studierende beginnt nun das Studium an der einzigen Kunsthochschule Schleswig-Holsteins.  Sie alle sind in einer Feierstunde im Kesselhaus der Kunsthochschule offiziell begrüßt worden. Insgesamt sind 636 Studierende im Sommersemester 2026 an der Muthesius Kunsthochschule eingeschrieben.

Neue Studierende in den Design-Studiengängen

Die neuen Erstsemester beginnen ihr Bachelor-Studium jetzt in den Design-Studiengängen Kommunikationsdesign und Industriedesign, während die Masterstudiengänge in allen Studiengängen starten. Neben Bachelor- und Master-Studierenden zählen auch Gaststudierende zu den Neuankömmlingen in Kiel, die ihren Erasmus-Austausch an der Muthesius Kunsthochschule verbringen.

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Aktuelle Arbeiten

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Mehr Informationen

„WE ARE GYM“ – 20 Jahre Muthesius Interface Design

Teamwork! Interface Design Studierende BA/MA, Sophia Bendig, Junlin Chen, Sizhen Chen, Emiel Hutzfeldt, Sinah Jahn, Alicia Valentina Kaster-Pöhlmann, Jaro Larsen, Lillian Mumm, Özlem Ögüt, Thomas Phillipps, Fritz Victor Seemann, Lone Schlüter, Parastoo Soleimanian, Yiyang Sun, Filiz Westphal, Yifan Xu, Zhuoyi Zhang, Wanyi Zhao, Noah Hannes Nepomuk Zoller, Yuanzhe Zhou, Lin Zhu, 2025

Ästhetik

Die theoretische Ausbildung an einer Kunsthochschule stellt eine Herausforderung an die wissenschaftliche Theorie und Praxis dar, denn sie ist nichts anderes als deren Erprobung hinsichtlich der möglichen Relevanz für die Praxis. Wissenschaftliche Grundlagen der Gestaltung sind also kein Selbstzweck zur Nobilitierung von Kunst und Design, sondern stellen eine Art Brücke zwischen reflexionsloser Produktgestaltung, besinnungsloser Genieästhetik und wissenschaftlichem Elfenbeinturm dar. Es gilt, eine spezifische Form wissenschaftlichen Arbeitens als pragmatische Theorie für Kunst und Design immer wieder neu zu entwickeln. Diese wird sich wohl eher am Maßstab eines komplexen Problembewusstseins orientieren, als an der normativen Vorstellung eines verbindlichen Kanons wissenschaftlicher Inhalte der Gestaltung. Genau dies wurde in der Geschichte des Designs oft genug versucht und ist immer gescheitert.

Das Fach »Ästhetik« an der Muthesius Kunsthochschule soll zunächst die einzelnen Theoriebereiche des Kunst und Designstudiums, also Kunst- und Designgeschichte, Kommunikations- und Medientheorie, ergänzt um allgemeine Ästhetik und Kunstsoziologie, kritisch zusammenfassen. Neben einführenden Veranstaltungen und Grundlagenseminaren wird versucht, aktuelle Fragestellungen aus der Gestaltungspraxis zu berücksichtigen. Ziel ist die Reflexions und Begründungsfähigkeit gleichermaßen eigener Projekte der Studierendenschaft, wie die kompetente Einschätzung der eigenen gestalterischen Arbeit. Die Lehre zielt auf den kompetenten Umgang mit Ergebnissen unterschiedlicher Bezugswissenschaften, ohne dass die sinnvolle Differenz zwischen gestalterisch-kreativem Denken und wissenschaftlichen Zugriffsweisen unterschlagen wird. In der Hochschule soll das Angebot um ein regelmäßiges Seminar für alle Studiengänge zur Medientheorie ergänzt werden. Dabei werden Themen zwischen Medienphilosophie, Foto- und Filmgeschichte bis hin zur Ästhetik der neuen digitalen Medien angeboten.

Prof. Dr. Norbert M. Schmitz
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